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Bridgestone und die Logistik-Herausforderung

Bridgestone und die Logistik-Herausforderung

Der japanische Reifenhersteller Bridgestone durfte sich bei den ersten Tests des Einheitsreifens an positiven Reaktionen erfreuen.

Bridgestone muss sich 2009 keine Gedanken mehr darüber machen, wie sie vor der Konkurrenz bleiben können - denn als Einheitsreifenhersteller der MotoGP sind sie die Alleinherrscher im Feld. Trotzdem steht dem japanischen Hersteller viel Arbeit ins Haus. Bislang bestand die harte Arbeit daraus, die Reifen zu entwickeln, jetzt geht es darum, sie zu produzieren.

`Im Vergleich zur Vergangenheit werden wir uns nicht mehr so stark auf die Reifenentwicklung konzentrieren. Nichtsdestotrotz wird es kleinere Anpassungen geben, die auf den Daten der vergangenen Tests (Suzuki/Kawasaki testeten in Phillip Island und alle anderen beim Offiziellen MotoGP-Test in Jerez) und natürlich dem Valencia Test basieren´, sagt Tohru Ubukata, seines Zeichens Manager der Motorradrennreifenentwicklung.

`Unsere neue Herausforderung ist es, sicher zu stellen, dass wir genügend Reifen für alle Teilnehmer herstellen und die Logistik im Griff haben, damit alle Teams gleich behandelt werden. Dadurch haben wir viel zu tun.´

Noch hat Bridgestone keinen Test mit allen Fahrern absolvieren können, am nächsten waren sie in Valencia dran, wo nur die Tech 3 Yamaha-Fahrer James Toseland und Colin Edwards fehlten, aber Ubukata ist trotzdem mit dem Feedback der Neuzugänge zufrieden.

`Bislang war es gut und im Laufe des nächsten Jahres werden wir viel Feedback von allen Fahrern erhalten. Das ist für uns als Unternehmen sehr nützlich, wenn es um die Entwicklung zukünftiger Reifen geht. Die Überraschung der beiden Tests war, wie positiv alle Fahrer die Reifen beurteilt haben und wie schnell die neuen Fahrer und Teams ihre Motorräder und Fahrstile an die Bridgestone-Reifen anpassen konnten.´

`Unser Ziel war es, herauszufinden, wie gut die Reifen zu den Rennen im nächsten Jahr passen und unter welchen Bedingungen sie arbeiten.´

`Unter kühlen Bedingungen, wie in Jerez, dreht sich alles um die Griplevel und die Aufwärmzeit. In Phillip Island konnten wir bei höheren Temperaturen arbeiten, die Lufttemperatur betrug rund 25 Grad, die Streckentemperatur über 40 Grad. Hier ging es um die Hitzebeständigkeit. Unter beiden Bedingungen liefen die Reifen gut, also schauen wir zuversichtlich auf das Jahr 2009.´

Tags:
MotoGP, 2008

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