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Di Meglio erwartet eine große Herausforderung

Di Meglio erwartet eine große Herausforderung

Der amtierende 125er Weltmeister Mike di Meglio spricht über seine ersten Eindrücke mit der Mapfre Aspar Aprilia 250ccm Maschine und enthüllt seine Hoffnungen für die Saison 2009.

Der Franzose Mike di Meglio erwischte in der letzten Woche in Valencia einen guten Start in seine 250er Karriere mit Aprilia. Ab der kommenden Saison wird er für Mapfre Aspar in der Viertelliterklasse an den Start gehen. In Valencia demonstrierte di Meglio an der Seite seines Teamkollegen Alvaro Bautista - der als einer der großen Favoriten gilt - seine starke Pace. Schnell passte er sich an die Charakteristik seines neuen Prototypen an.

In einem Interview des Aspar Teams spricht der 20-jährige aus Toulouse über seine Eindrücke vom Motorrad und die Ziele für seine Debütsaison bei den 250ern.

`Wie verlief Ihr erster Test mit der 250er Maschine und dem Team?´
`Zunächst war es etwas seltsam, weil ich zuvor noch nie eine 250er gefahren war. Beim Bremsen bewegte sich die Front sehr. Es war ganz anders als ein 125er Motorrad. Auf den ersten Runden bremste ich sehr spät und konnte das Motorrad nicht auf der richtigen Linie halten, weil ich es wie eine 125er Maschine fahren wollte. Also versuchte ich mich zu konzentrieren und das Bike so hinzubekommen, wie ich es brauchte. Mit der Zeit bekam ich ein Gefühl dafür und lernte mehr über das Fahrverhalten. So verbesserten sich meine Rundenzeiten Stück für Stück.´

`Was sind die größten Unterschiede zwischen einer 125er und einer 250er Maschine?´
`Natürlich die Leistung und alles, was damit zusammenhängt. Aus meiner Sicht bewegt sich eine 250er viel mehr als eine 125er. Es ist also wichtig, gut mit den Reifen, dem Chassis und der Aufhängung klarzukommen. Andererseits darf man nicht zu stark bremsen und kann nicht zu schnell in die Kurven reinfahren. Die Bremsen sind der Schlüssel. Sie sind der große Unterschied zwischen den beiden Klassen.´

`Wie kann man sich am schnellsten an ein neues Motorrad gewöhnen?´
`Es ist entscheidend, dass man herausfindet, wie sich das Motorrad verhält und wie man damit umgeht. Ich versuchte, mich daran zu gewöhnen, die Kurven langsam anzufahren, das Motorrad die Arbeit machen zu lassen und dann am Kurvenausgang so schnell wie möglich zu beschleunigen.´

`Wie war die Arbeit mit dem neuen Team?´
`Wir haben uns zum ersten Mal getroffen und es war klasse. Ich war komplett offen und wollte alle kennen lernen, damit wir uns auf Anhieb gut verstehen würden. Ich glaube, das haben wir geschafft. Ich freue mich auf die neue Erfahrung und es hätte bislang nicht besser laufen können. Das Team ist extrem professionell und ihre Arbeitsweise funktioniert.´

`Welche Ziele haben Sie für nächste Saison?´
`Es ist noch ziemlich früh, um sich bestimmte Ziele zu setzen, aber es wäre ein gutes Debütjahr, wenn ich in die Top-10 kommen könnte. Ich würde gerne eine Überraschung schaffen und vorne mitfahren. Aber darüber mache ich mich momentan keine Gedanken. Wenn wir als Team hart arbeiten, werden die Ergebnisse von alleine kommen.´

Tags:
250cc, 2008, Mike Di Meglio

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