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Dorna Geschäftsführer Ezpeleta über den Kawasaki-Rückzug

Dorna Geschäftsführer Ezpeleta über den Kawasaki-Rückzug

Nachdem Kawasaki den Rückzug des japanischen Herstellers aus der MotoGP bestätigt hat, eröffnete Dorna Geschäftsführer Carmelo Ezpeleta, dass es Erwägungen gibt ein Kawasaki-Privatteam zu bilden.

Schon bevor Kawasaki den Rückzug aus der MotoGP offiziell bestätigte, hatte sich Carmelo Ezpeleta, CEO und Rechteinhaber der Dorna mit einigen Vertretern der japanischen Firma getroffen. Zum Einen, um deren Entscheidung anzuerkennen, aber auch um die Möglichkeit zu diskutieren, mit Kawasaki-Maschinen ein Privatteam zu bilden.

`Zuerst einmal möchte ich klarstellen, dass Kawasaki sich nur mit der Team-Aktivität aus der MotoGP zurück gezogen hat´, betonte Ezpeleta.

`Wir hatten am 8. Januar ein Treffen in Osaka, wo Kawasaki die Gründe für den Ausstieg des Werksteams darlegte´, fuhr Ezpeleta fort. `Unter diesen Umständen sind wir überein gekommen zu versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden, so dass in einer anderen Form, also als Privatteam, weiter gemacht werden könnte.´

Kawasaki gab sein MotoGP-Debüt 2003, nachdem schon 2002 einige Wildcard-Einsätze erfolgt waren. Seitdem gelang es dem Team drei Mal auf das Podest zu fahren. Mit Olivier Jacque als Zweiter in China 2005, Shinya Nakano ebenfalls auf zwei in den Niederlanden 2006 und 2007 Randy de Puniet der, in Motegi, seinen ersten Podestplatz überhaupt auf Kawasaki holen konnte.

Zuvor hatten die Japaner bereits von 1970 bis 1975, mit Ginger Molloy an der Weltmeisterschaft teilgenommen. Dieser wurde damals in seiner ersten Saison Vize-Weltmeister. Dave Simmonds gewann 1971 in Jarma und wurde Gesamtvierter. Mick Grant gewann die Torist Trophy 1975.

Kawasaki nahm dann in den 80er Jahren wiederum an der 500cc-Klasse Teil. Kork Ballington konnte in diesen zwei Jahren allerdings nicht gewinnen, aber er schaffte 1981 zwei Mal Dritter zu werden.

Tags:
MotoGP, 2008, Kawasaki Racing Team

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