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Silverstone 1979 - Ein Roberts-Sheene Klassiker

Silverstone 1979 - Ein Roberts-Sheene Klassiker

Die diese Woche verkündete Rückkehr der MotoGP nach Silverstone im nächsten Jahr, wird einige Fans von Classic-Rennen auf der englischen Rennstrecke an den hervorragenden Kampf zwischen Roberts und Sheene von 1979 erinnern.

Die Neuigkeit, dass die MotoGP Weltmeisterschaft im Jahre 2010 nach Silverstone zurück kehrt, zaubert Erinnerungen an eines der spannendsten Motorrad-Rennen aller Zeiten hervor - den britischen Grand Prix von 1979.

Dieses Meeting von Silverstone ist eines der am meisten besprochenen Rennen der Geschichte, nachdem der Lokalmatador Barry Sheen und sein amerikanischer Erzfeind Kenny Robert, welcher dem Londoner den Titel in der vorangegangenen Saison abgeluchst hatte, aufeinander prallten.

Beide fuhren Kopf an Kopf in einem atemberaubenden Kampf über 28 Runden und tauschten dabei reichlich Gesten und Handsignale während des Rennens aus. Von der letzen Kurve sah man sie schließlich auf die Ziellinie zu sausen und Roberts gewann schließlich mit nur 0,3 Sekunden Vorsprung.

"Es gibt zwei Rennen meiner Karriere wo die Leute zu mir kommen und sagen: 'Ich war dabei', und ich weiß sofort, was sie meinen", erinnert sich Roberts, der einen Hattrick von 500ccm Weltmeistertiteln in den Jahren 1978-80 für Yamaha holte. „In Amerika meinen die Leute die „Indy-Mile" welche ich 1975 auf der Zwei-Takt Yamaha gewann und in Britannien meinen sie Silverstone 1979. Es waren Rennen von der Art, die einfach in den Köpfen der Leute bleiben.

Die amerikanische MotoGP-Legende weiter: "Es war ein Rennen, bei welchem wir in jeder oder jeden zweiten Runde die Positionen wechselten. Barry wollte sich immer vor mich setzen und mich langsamer machen. Dann bin ich in Front gegangen, habe die Pace übernommen und wir haben die drei anderen Typen hinter uns gelassen. Dann ging er wieder in Führung und ich habe mir gesagt: ‚Hey, fahr zu!'. Ich wusste, dass ich ihm nicht entkommen konnte aber ich wollte nicht, dass er uns aufhält und die anderen wieder aufschließen. Daher habe ich ihm anfangs nur gesagt, dass er Gas geben soll, aber Barry hat das irgendwie falsch aufgefasst."

"Sie haben das klassische Bild vor Augen, als er mir ein Zeichen hinter seinem Rücken gab! Wir wussten beide, dass die Entscheidung in der letzten Runde fallen würde, da ich ihm nicht davon fahren konnte und er mir nicht davon fahren konnte. Sicher genug, dass es in der letzten Runde, letzte Kurve passieren würde, war ich in der Lage durchzuziehen", erinnert sich der frühere Weltmeister.

"Natürlich war Barry einer meiner größten Rivalen und in jener Zeit war unsere Beziehung nicht gerade die beste. Aber respektierten uns gegenseitig und wurden später noch enge Freunde. Er war einer der größten Sportler und wir vermissen ihn alle. Wir waren eng beisammen auf der Strecke aber Silverstone war eine der Strecken, welche sehr schnell war und einfach zu meinem Stil passte. Es gab andere Rennen, bei denen ich härter und cleverer fahren musste aber das, an welches sich jeder erinnert, ist der britische Grand Prix von 1979."

Tags:
MotoGP, 2008

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