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Jacque zufrieden mit der Kawasaki Ninja ZX-RR

Jacque zufrieden mit der Kawasaki Ninja ZX-RR

Kawasaki-Testfahrer Olivier Jacque glaubt dass die 2009er 800cc-Kawasaki gutes Potential hat und eine gute Weiterentwicklung des alten Models ist.

Nach dem Zwei-Tage-Test auf der ehemaligen Grand Prix-Strecke Eastern Creek in Australien zog Testfahrer Olivier Jacques eine positive Bilanz und ist optimistisch, dass die Weiterentwicklung der Ninja ZX-RR gut gelungen ist.

Der ehemalige 250cc-Weltmeister und sein japanischer Kollege Tamaki Serizawa, arbeiteten letzten Freitag und Samstag, gemeinsam mit dem Kawasaki-Testteam auf der australischen Rennstrecke um zu sehen welche Fortschritte es bei der Weiterentwicklung gab.

Jacques sagte über die Tests: `Es war die erste Ausfahrt, alles ist neu. Wir haben einen neuen Motor und ein neues Chassis. Es braucht etwas Zeit um das Setup für alles richtig einzustellen. Aber der erste Eindruck ist positiv.´

Und weiter, `Das neue Chassis lässt mehr Gefühl für vorn zu, was im letzten Jahr ein Problem war. Darauf haben wir in diesem Winter sehr geachtet. Es ist jetzt viel stabiler vorn. Das hilft bei der Kurvendurchfahrt. Aber natürlich gibt es noch genug Arbeit.´

`Im letzten Jahr hatten wir vorn viele Probleme und ich habe mich darüber beschwert. Wir hatten einiges ausprobiert, aber nichts half weiter´, fügte Jacques hinzu, der 2007 seinen Rücktritt aus der Weltmeisterschaft bekannt gab. `Die paar Runden, die wir mit der neuen Maschine absolviert haben, scheinen einen großen Schritt nach vorn abzuzeichnen. Ich bin schon zuversichtlich. Es war nur ein Test, aber die Ingeneure haben sehr hart gearbeitet, um Lösungen zu finden. Wir haben getestet, um bestimmen zu können welcher der Veränderungen effizient sind.´

Gefragt, wie es mit dem Fahrverhalten hinten funktioniere, sagte Jacques: `Wir müssen noch einige Veränderungen vornehmen, was den hinteren Stoßdämpfer betrifft. Zudem, das letzte Mal als ich in Eastern Creek gefahren bin, ist circa 14 oder 15 Jahre her und es war in der 250cc-Klasse. Da ist es schwer Vergleiche zu ziehen.´

Der erfahrene Testpilot bestätigte ebenfalls, dass auch die nächsten Tests in Australien stattfinden würden, wo er weitere Fortschritte erwartet. `Es braucht mehr als zwei Tage, um eine Maschine richtig einzustellen, weshalb wir noch einmal nach Phillip Island gehen werden. Dort werden wir wissen, wie wir das Heck abstimmen müssen und welche Setup-Einstellung wir benutzten können. Dort wird es einfacher werden. Jetzt haben wir die Maschine erst einmal warm gefahren und das Grund-Setup vorgenommen.´

Wenngleich sich das Kawasaki-Werksteam aus der MotoGP zurückgezogen hat, wird die Weiterentwicklung der Ninja ZX-RR weiter fortgesetzt, so das die Maschine von einem Privatteam genutzt werden könnte.

Tags:
MotoGP, 2008, Kawasaki Racing Team

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