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Unterschiedliche Erlebnisse für die Tech-3-Fahrer in Malaysia

Unterschiedliche Erlebnisse für die Tech-3-Fahrer in Malaysia

James Toseland hatte in Sepang eine recht harte Zeit, nachdem er am ersten Tag gestürzt war. Sein Teamkollege Colin Edwards war dafür auf der Yamaha M1 gut unterwegs.

Das Tech 3 Yamaha Team machte beim ersten Test 2009 gemischte Erfahrungen, als die beiden Fahrer ihre ersten Runden auf der neuen Yamaha M1 drehten und sich weiter an die Bridgestone-Reifen gewöhnten. Colin Edwards hatte drei gute Tage in der malaysischen Hitze, aber es war etwas schwieriger für seinen Teamkollegen James Toseland, der am ersten Morgen in Sepang einen spektakulären Sturz hatte.

Der erste Tag in Sepang war für das Yamaha-Satellitenteam erst der dritte Testtag auf Bridgestones, da sich das Team dazu entschlossen hatte, 2008 den Test in Valencia auszulassen und im November in Jerez nur zwei Tage vor der Winterpause zu drehen. Vielleicht spielte die geringe Erfahrung des Rennstalls mit dem japanischen Gummi eine Rolle bei Toselands Hochgeschwindigkeits-Abflug und den daraus resultierenden drei Tagen Qual am falschen Ende der Zeitenliste.

Der britische Pilot, der in sein zweites MotoGP-Jahr geht, erklärte: "Naja, wir hatten zehn Runden gefahren und gingen auf einen härteren Reifen. Leider habe ich links nicht genug Temperatur drin gehabt und ich hatte einen Highsider. Das war aber bei 200 km/h, ich flog ziemlich weit und habe mir an meinem Arm und den Beinen ziemlich wehgetan. Zum Glück habe ich mir nichts gebrochen, aber ich bekam einen Schlag auf den Kopf. Ich konnte mich bei diesem Test nicht voll konzentrieren, wir waren zwar da draußen, aber es war hart."

"Ich bin an allen drei Tagen nach dem Sturz die gleichen Rundenzeiten gefahren, habe nur versucht, die neue Maschine, das neue Chassis und den neuen Motor zu verstehen. Ich kann nicht viel tun, bis ich meine Konzentration wieder habe und wieder voll fit bin. Es ist ein echt anstrengender Kurs hier, also fuhr ich einfach so viele Runden wie möglich."

Etwas produktiver für das Team war die gute Form von Edwards auf der anderen Seite der Box, der seine geplanten Arbeiten bereits vorzeitig erledigt hatte, am zweiten Tag eine solide Rennsimulation fuhr und am letzten Tag Vierter war - lediglich 0,37 Sekunden hinter der Bestzeit von Casey Stoner.

Er war mit der Entwicklung an der M1 über den Winter sehr zufrieden und so meinte Edwards auch: "Es hat sich gut angefühlt. Die neue Maschine ist fantastisch und ich bin echt zufrieden damit. An den drei Tagen musste ich eigentlich nicht allzu viele Runden fahren. Ich fuhr am Freitag die Rennsimulation und habe am Samstagmorgen ein paar Dinge an der Aufhängung getestet."

"Es macht keinen Sinn, Runde um Runde zu fahren. Wir sind am letzten Tag nicht viel gefahren, aber wir sind Qualitäts-Runden gefahren und ich denke, an allen drei Tagen haben wir qualitativ gute Runden zurückgelegt. Es ist jetzt eine andere Art des Testens, da wir nur einen Reifenlieferanten haben, aber ich bin glücklich damit."

Die Gesamtübersicht zu den Testzeiten von Sepang gibt es hier.

Tags:
MotoGP, 2009, James Toseland, Colin Edwards, Monster Yamaha Tech 3

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