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Melandri: "Große Veränderungen nötig, um das wahre Potential zu finden"

Melandri: 'Große Veränderungen nötig, um das wahre Potential zu finden'

Der Katar-Test hat dem ehemaligen Vize-Weltmeister ein Basis-Setup für die neue Maschine gebracht

Mit einem neuen Bike und der geringsten Testzeit aller MotoGP-Fahrer war es für Marco Melandri unvermeidlich, dass er bei den Nacht-Sessions in Katar am hinteren Ende des Feldes fuhr. Er versuchte einfach, sich an seine Hayate Rennmaschine zu gewöhnen. Der Italiener bildete am Ende des dreiabendlichen Tests das Schlusslicht und lag drei Sekunden hinter seinem ehemaligen Teamkollegen Casey Stoner, wobei es aber irreführend wäre, wenn man zu viel in den Zeitenunterschied interpretiert.

Stoner war eine Sekunde vor jedem anderen Fahrer, während der Unterschied zwischen Melandri und dem viertplatzierten Chris Vermeulen lediglich 1,5 Sekunden betrug. Seine Zeit von 1:58.851 ist eher ein Ausgangspunkt, von dem aus er sich bis zum nächsten angepeilten Test in Jerez und dem Saisonbeginn auf dem Losail Circuit weiterentwickeln will.

"Die drei Tage waren in Ordnung. Wir sind beim Grip am Heck und der Traktion recht weit weg, also müssen wir uns wirklich verbessern und große Änderungen machen, um unser echtes Potential zu verstehen", sagte Melandri zu seinem ersten Test 2009.

"Momentan sind wir nicht bei 100 Prozent, also müssen wir viel arbeiten, um herauszufinden, wie nah wir wirklich an der Konkurrenz sind."

Melandris Teilnahme am Test in Katar wurde nur kurz vor Beginn bestätigt, nachdem das Hayate-Projekt für die Veranstaltung mit großer Eile ins Leben gerufen wurde.

Tags:
MotoGP, 2009, Marco Melandri, Hayate Racing Team

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