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Mamola analysiert das MotoGP-Kräfteverhältnis 2009

Mamola analysiert das MotoGP-Kräfteverhältnis 2009

Ex-Vizeweltmeister Randy Mamola sprach mit motogp.com über die Favoriten für die kommende Saison.

Paddock-Veteran Randy Mamola hat die Saisonvorbereitung der MotoGP-Spitzenkandidaten genau verfolgt und glaubt, dass Casey Stoner aufgrund der Trainingseinschränkungen einen entscheidenden Vorteil in dieser Saison haben könnte.

Der Australier war der Schnellste bei beiden Vorsaisontests in Malaysia und Katar, obwohl er noch nicht ganz von seiner Handgelenksverletzung genesen war. Deswegen konnte er bislang noch keine Rennsimulation absolvieren.

Mamola glaubt, dass der Weltmeister von 2007 seinen Rivalen dennoch eins voraus haben könnte, da er die Desmosedici an den Rennwochenenden immer schnell abstimmen kann, was angesichts der Kostensparmaßnahmen in der MotoGP und der Streichung der Vormittagstrainings am Freitag umso wichtiger wird.

"Wir mussten abwarten, wie sich Stoner nach seiner Operation schlagen würde", so Mamola. "Beim Katar-Test lief es gut für ihn. Unter den ersten beiden, Valentino und Casey, gab es keine große Überraschung."

"Die wichtige Frage ist, wie sich die Fahrer beim zweiten Rennen in Japan schlagen, wenn sie nur drei 45-Minuten-Sessions und nicht fünf oder sechs Stunden haben werden, um ihr Motorrad und die Reifen abzustimmen. Die beiden stärksten Fahrer in dieser Meisterschaft sind Casey und Valentino, aber Casey ist der Favorit in dieser Disziplin, weil er sein Motorrad-Setup so schnell anpassen kann."

Auch die anderen Regeländerungen zieht Mamola in Betracht: "Die Fahrer sagen, dass sie die Einheitsreifen mögen. Aber es wird die Teams und Fahrer mehr unter Druck setzen, die Reifen wirklich zum Arbeiten zu bringen. Valentino sagte, dass er seine Yamaha 2008 um die Reifen entwickeln wollte, die Casey 2007 gefahren ist."

"Auch Suzuki hat das gleiche gemacht, einige Chassis gebaut, um die Reifen zum Funktionieren zu bringen", so der ehemalige Suzuki-, Yamaha- und Honda-Fahrer. "Diese Arbeit macht sich jetzt bezahlt, denn Suzuki war bei den ersten beiden Tests sehr gut. Jetzt, wo alle die gleichen Reifen fahren, ist es noch wichtiger, dass das Chassis und das Rennsetup darauf eingestellt sind. Es ist nicht so einfach, wie es aussieht."

Zu Dani Pedrosas Titelchancen nach seiner Verletzung sagte Mamola: "Er darf sein Bein für vier Wochen nicht bewegen. Dadurch bauen die Muskeln ab. Dani wird also im Hintertreffen sein, egal ob er antritt oder nicht. Er kann nach Katar fahren und versuchen, ein paar Punkte zu machen, denn wenn er fahren kann, wird er wahrscheinlich auch in die Top-15 kommen, aber es wäre schlecht, wenn er die Verletzung verschlimmern würde."

Die Leistungen von Jorge Lorenzo beim Nachttest in Katar erkannte Mamola an. Der Spanier fuhr am letzten Abend auf den zweiten Platz der Zeitentabelle. "Für mich ist es gut, Lorenzo dort oben zu sehen, aber der Schlüsselfaktor ist, dass es ziemlich lange gedauert hat, bis er auf den neuen Reifen bei der Pace dabei war. Vorher war er auf dem 10. Platz im Mittelfeld. Am letzten Tag fuhr er einen Long Run und der war sehr ermutigend, weil er auf seiner letzten Runde die beste Zeit gefahren ist."

Tags:
MotoGP, 2009

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