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Gibernau kehrt nach Katar-Abwesenheit zurück

Gibernau kehrt nach Katar-Abwesenheit zurück

Sete Gibernau nimmt am kommenden Wochenende in Jerez die Vorbereitungen auf sein MotoGP-Comeback wieder auf. Beim letzten Test in Katar musste er wegen einer Schulterverletzung passen.

Die Wintervorbereitung von Sete Gibernau erlitt im Februar einen Rückschlag, als eine alte Schulterverletzung wieder aufbrach und er deshalb den Offiziellen MotoGP Nachttest in Katar verpasste.

Da Gibernau noch nie bei Flutlicht auf dem Losail International Circuit gefahren war, stellte dies eine verpasste Gelegenheit dar, um sich auf das Saisonauftaktrennen am 12. April auf der arabischen Wüstenstrecke vorzubereiten. Trotzdem ist Gibernau vor dem Offiziellen MotoGP-Test in Jerez heiß darauf, wieder für das Grupo Francisco Hernando Ducati Satellitenteam anzutreten.

motogp.com sprach mit dem erfahrenen Spanier, bevor er seine Heimat in Barcelona in Richtung Südspanien verließ. Dabei sprach er über seinen Besuch im Ducati-Hauptquartier in Italien, die Einweisung in der Fabrik und die Weiterentwicklung der Desmosedici GP9 in den vergangenen Monaten. Bei dieser Gelegenheit unterrichtete Gibernau Ducati auch über den Heilprozess seiner Schulter und seinen Fitnessstand vor dem Jerez-Test.

"Ich reiste zufrieden und erholt aus Italien ab. Wir waren uns alle einig, dass wir sehen müssen, wie es in Jerez läuft und was mir meine Schulter erlauben wird", sagte Gibernau. "Das Ziel ist es, wieder auf dem Bike zu sitzen und zu fahren, wir glauben jedoch nicht, dass ich allzu viele Runden in Jerez fahren werde."

"Die gesamte Schulter war betroffen, allerdings heilt es sehr gut. Ich bin noch nicht bei 100%, aber es wird besser", so Gibernau. "Durch die absolute Ruhe bildet sich der Muskel zurück und wird geschwächt, also darf ich in Jerez nicht zu viel wollen. Ich werde am ersten Tag einige Runden fahren und dann sehen wir, ob ich am zweiten etwas mehr fahren kann, aber das Wichtigste ist, dass wir sicherstellen, es vor Katar nicht zu verschlimmern."

Der Ex-Vizeweltmeister gab auch zu, dass die Schulterverletzung seinen Comebackplan durcheinander gebracht hat. "Natürlich ist das ein kleiner Rückschlag. Bei den ersten paar Rennen werden die Ziele etwas anders sein, als sie es sonst gewesen wären", so Gibernau. "Aber wir müssen in Jerez einen Schritt nach vorne machen und das gilt auch für das erste Rennen in Katar. Ich muss so hart ich kann trainieren und wenn ich das erste Rennen nicht beenden kann, muss ich das akzeptieren."

"Das Hauptaugenmerk liegt klar auf der Heilung der Schulter. Sie muss so schnell wie möglich wieder voll einsatzfähig sein. Bis es so weit ist, müssen wir sicherstellen, dass es nicht schlimmer wird."

Trotz dieses Rückschlags bleibt Gibernau zuversichtlich, dass das Projekt mit Pablo und Gelete Nieto erfolgreich sein wird.

"Es ist etwas ganz Besonderes, dass wir mit einem komplett neuen Team zum Offiziellen Test nach Jerez reisen. Wir haben bei Null begonnen und ich bin Teil davon", sagt er. "Wir werden es schaffen. Es ist nicht einfach, ein MotoGP-Team neu aufzubauen, aber genau das machen wir gerade. Wenn wir am ersten Rennen in Katar teilnehmen, haben wir bereits einen erfolgreichen ersten Schritt gemacht. Alle haben tolle Arbeit geleistet und Pablo und Gelete haben extrem hart dafür gearbeitet."

Tags:
MotoGP, 2009, Sete Gibernau, Grupo Francisco Hernando

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