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Stoner holt 2009er BMW M Award mit einer heißen Runde in Jerez

Stoner holt 2009er BMW M Award mit einer heißen Runde in Jerez

Ducati Marlboros Casey Stoner ist der Gewinner eines Special-Edition BMW 135i in der Showdown-Session des offiziellen MotoGP-Tests.

Der Weltmeister von 2007, Casey Stoner, war in der am Sonntagnachmittag stattfindenden BMW M Award-Session unerreichbar. Auf der spanischen Strecke von Jerez dominierte er auf seiner eindrucksvollen Desmosedici GP9 diese Sitzung.

Stoner trug eine hervorragende 1:38,646 Minuten-Runde in die Zeitenliste ein. Er schaffte diese in den letzten zehn Minuten der Sitzung und hatte dabei sogar noch genügend Zeit, seinem Ducati Marlboro Team zu winken, als er die Start-Zielgeraden herunter donnerte. Kurz danach musste die Session frühzeitig beendet werden, da es begonnen hatte zuregnen. Es waren nur etwas über drei Minuten übrig.

Letztes Jahr hatte Stoner den BMW M Award in Jerez im Regen gewonnen. Er wiederholte dies und gewann ein weiteres Auto für seine Sammlung - den BMW 135 i "BMW Sauber F1 Team Edition", von dem nur 135 Stück produziert wurden.

Der amtierende Weltmeister und Sieger des BMW M Awards von 2007, Valentino Rossi, kam mit seiner Zeit von 1:39,365 Minuten Stoner am nächsten. Die brachte ihm den zweiten Rang in der Ergebnisliste. Er lag damit 0,719 Sekunden hinter dem Australier. Wie Stoner hat auch der Fiat Yamaha-Mann eine gute Saisonvorbereitung gehabt und es sieht ganz danach aus, als würden sich die beiden 2009 gegenseitig hart zum Titel puschen.

Hinter den ersten Beiden lagen die Rizla Suzuki-Fahrer Loris Capirossi und Chris Vermeulen. Sie bildeten in den Top5 ein Sandwich um den viertplatzierten Fiat Yamaha Piloten Jorge Lorenzo.

Für eine Überraschung sorgte der auf Rang sechs liegende Mika Kallio. Er beeindruckte seine Pramac Racing Mannschaft mit seiner Pace, auch wenn ihm an einer Stelle einmal die Strecke ausging.

Während die Abwesenheit des Verletzten Dani Pedrosas noch andauert, war es sein Repsol Honda Teamkollege Andrea Dovizioso, der der schnellste Repräsentant der HRC war. Eine gute Leistung lieferte währenddessen auch der Ducati-Rückkehrer Sete Gibernau ab. Er fuhr mit seinem Grupo Francisco Hernando Satelliten-Bike die achtschnellste Rundenzeit.

Die TopTen wurden durch den San Carlo Honda Gresini-Piloten Toni Elias und dem Gewinner des BMW M Award von 2006, Colin Edwards, vom Monster Yamaha Tech 3 Team abgerundet.

Als den Piloten noch rund 15 Minuten verblieben, hatte James Toseland vom Monster Yamaha Tech 3 Team einen sehr bösen Highsider. Er musste dann mit einer Trage weggeschafft werden. Seine eh schon problematische Vorsaison ging damit weiter. Die Session musste kurz mit der roten Flagge unterbrochen werden, bis der Brite am Rande der Strecke medizinisch versorgt werden konnte. Die ersten Untersuchungen in der Clinica Mobile ergaben später, dass er zwar schwer zerschrammt aber nicht ernsthaft verletzt worden war.

Die Saisonvorbereitung für die MotoGP in 2009 endet am Sonntagnachmittag mit einer letzen freien Trainingssitzung zwischen 13:15 Uhr und 18:00 Uhr. Die Piloten kommen dann erst wieder zum ersten Rennen am Wochenende vom 10. bis zum 12. April auf dem Losail International Circuit in Katar zusammen.

Tags:
MotoGP, 2009

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