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Bridgestone mit Test unter verschiedenen Bedingungen zufrieden

Bridgestone mit Test unter verschiedenen Bedingungen zufrieden

Der letzte Vorsaisontest des Jahres gab Bridgestone die Möglichkeit, bei einer Vielzahl an verschiedenen Bedingungen zu testen.

Bridgestone verfolgt als Einheitsreifenhersteller der MotoGP ein Ziel: Alle Teilnehmer sollen Reifen erhalten, die unter allen denkbaren Bedingungen funktionieren. Beim letzten Test vor Saisonbeginn in Jerez bekamen die Japaner eine gute Gelegenheit, um genau dafür wichtige Daten zu sammeln. Das Wetter war am Sonntag äußerst wechselhaft.

Der abwechselnde Sonnenschein und Regen ermöglichten es den Fahrern beim Offiziellen MotoGP-Test auf einer nassen, abtrocknenden und trockenen Strecke zu fahren. Dabei kamen zwei verschiedenen Mischungen von Slick-Reifen zum Einsatz und eine Regenreifenmischung.

Der japanische Hersteller brachte Vorderreifen mit mittlerer und harter Mischung sowie Hinterreifen mit weicher und mittlerer Mischung an die Strecke. Jeder Fahrer erhielt am Samstag vier Sätze Slicks und drei Sätze am Sonntag. Zudem erhielt jeder Fahrer vier Sätze Regenreifen für die beiden Testtage. Qualifying-Reifen und Intermediates gibt es in dieser Saison nicht mehr.

Die Strecke in Jerez wurde seit dem Spanien GP im letzten Jahr neu asphaltiert und die MotoGP-Fahrer mussten sich erst an den neuen Streckenbelag gewöhnen.

Am besten nutzte Casey Stoner die Reifen. Er beendete den Test 0,719 Sekunden vor allen anderen Fahrern. Seine schnellste Runde war eine 1:38.646 Minuten. Die Pole Position-Zeit des Vorjahres (gefahren von Jorge Lorenzo auf Michelin-Qualifying-Reifen in 1:38.189 Minuten) blieb allerdings unerreicht.

Hiroshi Yamada ist Motorradsportleiter bei Bridgestone. Er fasste den Test folgendermaßen zusammen: "Als Einheitsreifenhersteller ist es unser Ziel, jeden Reifen auf ein viel breiteres Fenster an Bedingungen anzupassen als im letzten Jahr. Die letzten beiden Tage haben bewiesen, dass uns dies gelungen ist. Ich bin mit dem Testergebnis sehr zufrieden."

"Casey sieht erneut beeindruckend aus und es ist auch schön, beide Suzukis so gut zu sehen, aber ich bin auch mit Mika Kallio zufrieden, der die sechstschnellste Zeit des Offiziellen Trainings in seiner Rookiesaison fuhr. Die Wintertests sind damit beendet und das Feedback der Teams zu unseren Reifen war gut. Wir freuen uns auf ein gutes erstes Rennen in Katar in zwei Wochen."

Sein Kollege Tohru Ubukata, seines Zeichens Manager of Motorcycle Race Tyre Development, konzentriert sich derweil bereits auf die Reifen für das nächste Jahr: "Wir sind bei allen Wetterbedingungen gefahren und hatten den ersten Regenreifentest 2009. Die Slicks wurden bei kühlen bis relativ heißen Bedingungen eingesetzt und beide Mischungen funktionierten innerhalb des Fensters. Wir haben gesehen, dass unsere Reifen mit diesen Bedingungen klar kommen, obwohl jedem Fahrer nur zwei Slick-Mischungen und ein Regenreifen zur Verfügung stehen. Trotzdem hatten sie eine gute Performance, womit ich sehr zufrieden bin. Ich möchte den Teams für ihre Kooperation in unserem Entwicklungsprogramm für 2010 danken. Wir haben nun unsere Mischungen für 2010 finalisiert."

Tags:
MotoGP, 2009

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