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Yamada blickt auf Bridgestone-Debüt als Einheitsreifen-Lieferant

Yamada blickt auf Bridgestone-Debüt als Einheitsreifen-Lieferant

Vor dem Start des ersten Grand Prix als Reifenlieferant für das gesamte MotoGP-Feld ist man bei Bridgestone bereit für ein aufregendes Wochenende.

Nach den Regel-Änderungen im Winter übernimmt Bridgestone diese Saison als alleiniger Reifen-Lieferant aller 18 MotoGP-Fahrer und damit auch aller elf Teams. Die Vorbereitung des Herstellers wird am kommenden Wochenende erstmals einer echten Prüfung unterzogen, wenn die Weltmeisterschaft in der Wüste von Katar beginnt.

Ende des vergangenen Jahres arbeitete das japanische Unternehmen bereits mit zwölf Fahrern und sieben Teams und durfte eine erfolgreiche Saison feiern, rüstete man doch das zweite Jahr in Folge den MotoGP-Titelträger mit Reifen aus.

Mit noch größerer Verantwortung in der MotoGP in dieser Saison haben Bridgestones Motorradsport Manager Hiroshi Yamada und seine Mannschaft an Mitarbeitern die logistischen Herausforderungen 2009 auf typisch methodische Weise angegangen.

Der mit Flutlicht beleuchtete Losail International Circuit und die Austragung des Commercialbank Grand Prix von Katar bei Nacht bieten einzigartige Herausforderungen für Bridgestone, da die Streckentemperaturen nach Sonnenuntergang fallen und der Wüstenwind oft Sand auf den Asphalt bläst - dadurch haben die Reifen einiges zu leisten.

Dieses Jahr wird der Katar GP zum sechsten Mal ausgetragen, zum zweiten Mal unter dem Lichtsystem von Musco, das für den Saisonauftakt 2008 installiert wurde. Bridgestone hat viele relevante Daten, mit denen gearbeitet werden kann, wurde doch Anfang März 2009 ein offizieller MotoGP-Nachttest gefahren, bei dem sich sogar noch unerwarteter Regen unter die schwierigen Bedingungen mischte.

Eines der Hauptziele von Bridgestone für dieses Jahr war es, Gummis herzustellen, die eine größere Arbeits-Bandbreite aufweisen, die bei verschiedenen Bedingungen Konkurrenzfähigkeit garantiert. Das lag auch daran, dass die Auswahl an Reifentypen pro Fahrer und Wochenende in diesem Jahr reduziert wurde.

Yamada ist gespannt auf das Wochenende und meint: "Da die Tests vor Saisonbeginn nun vorbei sind, blicken wir gespannt auf das erste Rennen, wenn wir wirklich sehen werden, wie sich der Titelkampf dieses Jahr entwickeln wird. Katar war in der Vergangenheit ein schwieriges Wochenende für uns, denn das ganze Rennen verlangt einen völlig anderen Zugang, um mit den Temperaturen bei Nacht und dem Sand zurechtzukommen, der auf die Strecke geweht wird. Aber Casey hat hier die letzten beiden Siege auf unseren Reifen geholt, also vertrauen wir auf die Erfahrung, auf die wir zurückgreifen können."

Der japanische Manager sagt weiter: "Der dreitägige Test vorigen Monat brachte uns mehr wertvolle Daten, auch wenn wir für das Rennen andere Bedingungen erwarten; hoffentlich ohne starke Winde und Regen. Nichtsdestotrotz werden wir die gleichen weichen und mittleren Mischungen zum Rennen bringen wie beim Test, damit alle Fahrer, die dort dabei waren, bereits Erfahrung mit den Reifen auf dem Losail Circuit haben."

Über die Hoffnung auf engeres Racing in der MotoGP 2009 meint er noch: "Bei den jüngsten Tests haben wir einige Lücken unter den Spitzenfahrern gesehen wie im vorigen Jahr, aber ich glaube, wir müssen die ersten Rennen abwarten, um zu sehen, wie eng es wird. Da wir weiter alle Teams und Fahrer fair beliefern, glaube ich, dass wir dieses Jahr sehr enges Racing haben können. Wir sind stolz, der offizielle Lieferant der Serie zu sein, wenn eine neue Ära der MotoGP beginnt. Da wir nun auf das erste Rennen als alleiniger Lieferant zugehen, möchte ich allen für ihre Unterstützung danken."

Tags:
MotoGP, 2009, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR

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