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Zwei alte Rivalen begruben das Kriegsbeil im Sand von Katar

Zwei alte Rivalen begruben das Kriegsbeil im Sand von Katar

Rossi und Gibernau mit versöhnlichen Worten in der Pressekonferenz von Katar, bevor es ins erste Rennen der MotoGP-Saison geht.

Die Zeit der Reden vor dem ersten Rennen der Saison ist schon fast vorbei, aber am Donnerstag erfolgte in Katar noch die obligatorische Presserunde. Fünf Fahrer schilderten ihre Ansichten und blickten auf ihre Vor-Saison zurück. Zwei sehr bekannte Gesichter nutzten die Gelegenheit um alte Differenzen beizulegen, bevor es in die neue MotoGP-Saison geht.

Die Fahrer Valentino Rossi (Fiat Yamaha), Casey Stoner (Ducati Marlboro), Andrea Dovizioso (Repsol Honda), Chris Vermeulen (Rizla Suzuki) und Sete Gibernau ( Grupo Francisco Hernando) waren geladen, um die Fragen der interntionalen Presse zu beantworten. Alle Fünf freuten sich über den Start der Saison.

”Ich bin noch genauso gespannt wie 1996; wenn das sich irgendwann ändert, dann werde ich gehen”, sagte der amtierende Weltmeister Rossi. “Wir alle wollen sehen, wo wir stehen wenn wir richtig fahren, nicht nur beim Testen. Wir waren noch nicht 100% vorbereitet, als wir hier zum Test waren, aber wir haben uns schon verbessert. Im letzten Jahr war das unser schlechtestes Rennen.”

Auch Andrea Dovizioso räumte ein, dass sein Team noch nicht voll leistungsfähig sei. Dennoch freut er sich auf Katar, denn er hat gute Erinnerungen an die Strecke.

”Im letzten Jahr war es toll. Jetzt haben wir von hier ein paar Daten mit der neuen Maschine. Wir werden weiter arbeiten”, versprach der Italiener.

“Ich bin sicher, dass wir die Saison auf einem guten Niveau beginnen können”, sagte Stoner, der in den vergangenen zwei Jahren in Katar gewinnen konnte. “Mit dem neuen Chassis und der neuen Radschwinge rutscht das Motorrad nicht mehr so. Es ist jetzt leichter zu fahren. ”

Vermeulen deutete an, dass auch wenn Suzuki keine 'perfekte' Maschine habe, er dennoch zufrieden sei. “Unser Ziel ist das Podest, aber alle anderen wollen auch dort sein und so viele Plätze gibt es dort nicht.”

Die versammelten Journalisten hätten sich kaum ein schöneres Szenario wünschen können, denn neben Rossi war auch der alte Rivale Gibernau in der Presserunde vertreten. Der Spanier freut sich auf seine Rückkehr in die MotoGP nach zwei Jahren Pause. In Katar ist das Hauptziel aber, das Rennen trotz Schulterprobleme zu beenden.

“Ich habe die schönsten Jahre meines Lebens in der MotoGP verbracht und bin gegen einen Mann gefahren, von dem viele von Euch sagen er sei der Beste”, sagte Gibernau. “Auch neben der Strecke hatten wir eine gute Zeit, ich bin stolz darauf wieder zurück zu sein.” Was dachte Rossi über die Frage, ob die beiden Freunde werden können? Ja sie könnten und er hofft seinen alten Rivalen wieder “an der Spitze zu sehen,...aber nicht vor mir!”

Die Zwei reichten sich die Hände und eröffneten damit die Saison 2009 mit symbolischen Bild vor den laufenden Kameras.

Ein leicht nervöser Gibernau war am Ende locker genug, für einen Scherz über seinen Mangel an Erfahrung, wenn es um Nachtrennen geht. “Ich habe versucht mich an das Licht zu gewöhnen und war in Barcelona oft nachts unterwegs.” Ob es ihm allerdings geholfen habe, darüber war er sich noch nicht schlüssig.

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Tags:
MotoGP, 2009, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR

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