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Barbera nach Comeback-Sieg begeistert

Barbera nach Comeback-Sieg begeistert

Nachdem er sich vorige Saison drei Rückenwirbel in Japan gebrochen hatte, stand Héctor Barberás Karriere vor dem Ende. Am Sonntag gab er in Katar mit dem 250cc-Sieg ein eindrucksvolles Comeback.

Das am Sonntag ausgetragene verkürzte 250cc-Rennen beim Commercialbank Grand Prix von Katar war voller Drama und Überraschungen, da der Spanier Héctor Barberá und der Franzose Jules Cluzel an der Spitze einen Kampf austrugen, den nur wenige vorhergesagt hätten.

Die Fahrer der Viertelliter-Klasse erlebten, wie der Start ihres ersten Saisonrennens wegen Regens verschoben wurde und aus Planungsgründen wurde der Lauf auf 13 Runden verkürzt. Sobald es aber losging, war Barberá vorne zu finden und er holte einen starken Sieg, obwohl er seit dem San Marino GP im August nicht gefahren war.

Mit dem neue formierten Pepe World Team, das vom ehemaligen 250cc-Doppelweltmeister Sito Pons gemanagt wird, kämpfte sich Barberá von der schweren Rückenverletzung zurück, die er voriges Jahr in Motegi erlitten hatte. Für den 22-Jährigen war schon das Antreten in Losail eine enorme Leistung.

Sein Antreten 2009 war während des Winters sehr lange Zeit im Zweifel gestanden, weswegen er nach seinem ersten Sieg seit dem China GP 2006 am Sonntag auch einigermaßen begeistert war.

Nach Rennende in Katar meinte er: "Ich freue mich wirklich über dieses Ergebnis, denn voriges Jahr war es sehr schwierig und dieses Jahr mussten wir wirklich hart arbeiten, nur um die Maschine auf die Strecke zu bekommen. Sobald wir die Maschine fertig hatten, war ich schnell und dieser Sieg beweist das."

"Vor allem Anderen möchte ich den Ärzten danken, die mir bei meiner Genesung geholfen haben. Sie haben einen tollen Job gemacht und ich möchte jedem, der hinter mir gestanden hat, um das zu erreichen, was ich dieses Wochenende in Katar getan habe, einen großen Dank schicken", fuhr Barberá fort. "Ich will auch meinem Team danken und allen Sponsoren, die großartig sind."

"Das Rennen war recht eigenartig", erklärte er weiter. "Ich wusste, dass die ersten drei oder vier Runden entscheidend sein würden und dass sich dann eine Gruppe bilden würde, also wollte ich einfach nur stürze vermeiden. Ich wollte nicht mittendrin stecken. Ich bin in der ersten Kurve volles Risiko gegangen und das brachte mich nach vorne. Danach ging ich es ruhig an und kontrollierte die Situation."

"Ich sah, dass (Jules) Cluzel auf das Tempo gedrückt hat und dadurch konnten wir vorne eine kleine Lücke aufmachen. Danach wartete ich hinter ihm und fünf Runden vor Schluss ging ich nach vorne. Ich machte mich nicht verrückt, denn ich wollte keine Risiken eingehen und mir war klar, dass ich ihn geschlagen hatte."

Tags:
250cc, 2009, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR

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