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Capirossi tut Sturz für seine Mannschaft leid

Capirossi tut Sturz für seine Mannschaft leid

Nachdem Loris Capirossi im Rennen von Katar gestürzt war, tat ihm das für sein Suzuki-Team und deren harte Arbeit besonders leid. Letztere wurde dadurch in der arabischen Wüste quasi annulliert. Teamkollege Chris Vermeulen hob die Stimmung mit seinem siebenten Platz aber wieder etwas.

Der Italiener und Veteran vom Rizla Suzuki-Team, Loris Capirossi, erlebte am Montag zum Commercialbank Grand Prix von Katar eine Nacht zum Vergessen. Seine 20. Saison in der Weltmeisterschaft startete mit einem Nuller durch einen Highspeed-Crash.

Den Kampf in der Königsklasse hatte Capirossi beim verlegten Rennen vom fünften Startplatz aufgenommen und begann sehr gut. Er lag in der ersten Kurve auf dem zweiten Rang und konnte diesen ein paar Runden lang verteidigen.

Mit dem fortschreitenden Rennen verlor sein Vorderreifen nach nur sieben Runden auf einmal dramatisch an Grip. Er hatte Glück, dass er bei diesem spektakulären Unfall - er rutschte über das Vorderrad mit seiner GSV-R weg - ohne Verletzungen davon laufen konnte.

Ein reumütiger Capirossi sinniert: "Es tut mir wirklich für das ganze Team sehr leid. Den ganzen Winter über haben wir so hart gearbeitet und es lief alles ganz gut. Daher war das heute schwer zu schlucken. Es war sehr seltsam heute. Unsere Trainings waren gut. Aber im Warmup heute Abend hatte ich ein großes Problem mit Chattering. Das war das ganze Wochenende lang noch nie aufgetaucht - und im Rennen war es dann wieder dasselbe."

"Der Vorderreifen hat auch nicht ganz normal gearbeitet. Ich konnte mit diesem Reifen 25 bis 30 Runden am Stück fahren und hatte dabei keine Probleme. Das Gefühl war da immer gut. Aber heute fühlte es sich nach nur fünf Runden an, als wäre er zerstört gewesen. Das Rennen ist nun vorbei und ich muss mich auf das nächste Konzentrieren. Ich muss herausfinden, warum die Dinge die heute aufgetreten sind, passiert sind."

Capirossis Boss, der Rizla Suzuki Team Manager Paul Denning, blieb mit seiner Suche nach Antworten für das Verhalten des Motorrades und der Reifen allein zurück. Auch wenn Chris Vermeulen Siebenter wurde, gab er zu Protokoll: "Ohne Zweifel war die richtige Entscheidung für die MotoGP hierzubleiben und das Rennen heute Nacht hier in Katar zu fahren. Aber leider funktionierte unser Motorrad ganz anders, als es das am gesamten Wochenende bisher getan hatte."

"Wir erlitten durch ernsthaft fehlenden Grip am Vorderreifen und schlimme Vibrationen, was beide Jungs festgestellt haben, herbe Rückschläge. Einige unserer Mitbewerber waren von den andersartigen Bedingungen nicht so betroffen wie wir. Und unser Team - ein Werksteam - wird jetzt sehr hart arbeiten, um die unterschiedlichen Leistungen zwischen heute Nacht und dem Rest des Wochenendes zu verstehen.

Tags:
MotoGP, 2009, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR, Loris Capirossi, Rizla Suzuki MotoGP

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