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Gibernau froh beim MotoGP-Comeback die Distanz durchgestanden zu haben

Gibernau froh beim MotoGP-Comeback die Distanz durchgestanden zu haben

In seinem ersten Rennen sei mehr als zweieinhalb Jahren kämpfte Sete Gibernau in Katar gegen die Schmerzen in seiner Schulter und brachte auf seiner Satelliten-Ducati den 13. Platz nach Hause.

War er sich erst noch unsicher gewesen, ob er die volle Distanz von 22 Runden beim auf den Montag verschobenen MotoGP-Rennen durchstehen wird können, war Sete Gibernau froh, beim Commercialbank Grand Prix von Katar und seiner Rückkehr in die Königsklasse eine Punkteplatzierung zu erzielen.

Der 36-jährige ehemalige Vizeweltmeister hatte anfangs des Jahres einen Rückschlag erlitten, als er in einer privaten Trainingssession erneut seine alte Schulterverletzung auf den Plan rief. Die geschah bei der Vorbereitung seines MotoGP-Comebacks und bedeutete das Aus für den Nachttest in Katar Anfang März. Auch beim ersten Rennen hatte er noch Schmerzen.

Der Mann aus Barcelona hatte sich als 15. für die Startaufstellung qualifiziert und legte einen soliden Start hin. Er legte ein anständiges Tempo an den Tag, um seine neue Satelliten-Ducati als 13. über den Zielstrich zu bringen. Es war Gibernaus erstes Rennen seit dem GP in Portugal 2006. Dort war er gestürzt und hatte sich seine Schulter verletzt. Infolgedessen verkündete er damals seinen Rücktritt aus diesem Sport.

Bei seiner Rückkehr 2009 geht er für das neu formierte Grupo Francisco Hernando-Team an den Start. Gibernau schilderte seine Eindrücke von Katar, wie folgt: "Es war ein hartes Rennen für uns. Wir wussten nicht, ob wir die volle Distanz durchhalten würden. Daher möchte ich mich bei meinem Team bedanken, die einen großartigen Job gemacht und mir wirklich sehr geholfen haben. Ich bin zufrieden, denn vorher habe ich nicht gedacht, dass ich es schaffen würde, das Rennen zu Ende zu fahren. Und dann haben wir auch noch Punkte geholt! Mehr kann man nicht verlangen."

"Ich kann nicht sagen, dass ich mich auf dem Motorrad richtig wohlgefühlt hätte", setzte er fort. "Ich hatte mit den Schmerzen zu kämpfen. Aber ich bin glücklich ein Resultat eingefahren zu haben, welches besser als erwartet war. Jetzt, vor dem nächsten Rennen in Japan, möchte ich zu Hause sein und ein bisschen trainieren. Vielleicht auf einem meiner Motorräder, sodass meine körperliche Fitness noch etwas besser wird."

Über das erste Rennen mit der Desmosedici GP9 und seine Nervosität vor dem Start meine Gibernau: "Es gibt keinen Punkt, wie ich die Leistung der Ducati einschätzen sollte. Ich war einfach nicht in der richtigen Form um sie zu 100% zu pushen. Offensichtlich war ich vor dem Start etwas angespannt. Aber als das Rennen einmal lief, habe ich die Dinge ganz ruhig angehen lassen. Ich wollte nur sicher gehen, dass ich auch ins Ziel komme."

Tags:
MotoGP, 2009, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR, Sete Gibernau, Grupo Francisco Hernando

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