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Vermeulen schätz Katar-Leistung ein

Vermeulen schätz Katar-Leistung ein

Auf einer Strecke, auf der Suzuki keinen großen Rekord hält, hat Chris Vermeulen sein persönlich-bestes Resultat mit einem siebenten Platz in Katar eingefahren. Aber der Australier hatte insgeheim auf eine Top Fünf-Platzierung gehofft.

Einige wichtige Weiterentwicklungen an der GSV-R waren kurz vor der Saison eingetroffen und einige anständige Ergebnisse bei den Vorsaison-Tests hatten die Rizla Suzuki Mannschaft in große Hoffnungen für den Saisonauftakt, den Commercialbank Grand Prix von Katar, gesetzt. Aber die Dinge verliefen nicht nach Plan.

Aufgrund eines Highspeed-Sturzes beendete Loris Capirossi das Rennen nicht. Und der siebente Platz für Chris Vermeulen im Rennen bedeutete so etwas wie einen Abstieg für das Team. Sie werden jetzt auf eine viel bessere Vorstellung beim nächsten Rennen in Japan hoffen.

Auch wenn das Ergebnis selbst Vermeulens bisher bester Zieleinlauf aus drei Teilnahmen in Katar war (und eine immense Verbesserung zu seinem Albtraum-Saisonauftakt mit dem 17. Platz im letzten Jahr), hatte er im letzten Teil des Rennens fehlenden Grip am Hinterrad. Das war im Anschluss auch die größte Beunruhigung, unter der die Suzuki-Piloten auch schon bei einigen Rennen im Jahr 2008 zu leiden hatten.

Der Australier legte einen ordentlichen Start von der achten Position aus hin (sein bestes Qualifying-Ergebnis, welches er jemals auf dem Losail International Circuit einfahren konnte) und hielt die Pace in der Anfangsphase des Rennens mit. Er behauptete sich im Kampf mit verschiedenen Konkurrenten zur Rennmitte, wurde aber später vom Ducati-Satelliten-Fahrer Mika Kallio bei seinem MotoGP-Debüt abgefangen. Dies war, als das Riefen-Problem seinen Tribut zollte.

Dennoch bekam es Vermeulen hin, so spät im Rennen keine Fehler mehr zu machen. Er war glücklich, dass er wenigstens ein paar Punkte für das Team sichern konnte.

In der Einschätzung des ersten GP des Jahres gab der 26-jährige aus Brisbane zu Protokoll: "Die Streckenbedingungen waren Montagnacht etwas anders als am Rest des Wochenendes. Und sie waren auch anders als bei den Tests, als ich das Motorrad im Endeffekt abgestimmt habe. Und um ehrlich zu sein, hatte ich wirklich mit dem Gefühl für die Front zu kämpfen."

"Gegen Ende des Rennens ließ die Leistung des Hinterradreifens auch noch nach. Das ist alles etwas, woran wir wirklich zu arbeiten haben. Es ist hart mit der fehlenden Test-Zeit unter Rennbedingungen zu fahren. Auch mit den kürzeren Trainings und weniger Zeit auf der Strecke an einem Rennwochenende. Das alles macht es sehr schwierig einmal eine komplette Renndistanz mit den Reifen abzuspulen und andere Probleme auszusortieren."

Vermeulen ist bereits in einer besseren Form, als er es letztes Jahr um diese Zeit war. Er hatte damals einen schlechten Start in die Saison. Der achte Platz in Portugal war sein bestes Resultat bei den ersten vier Rennen.

Jetzt hofft er, das Tempo beim zweiten Saisonrennen in Japan vom 24. bis zum 26. April wieder zu finden: "Katar war hat nicht das Ergebnis gebracht, welche wie uns eigentlich erhofft hatten. Wir wollten in die Top Fünf. Wir haben noch einiges an Arbeit zu erledigen, um auf das Podium fahren zu können. Daher müssen wir unsere Gedanken zusammen nehmen, nach Motegi gehen und eine bessere Leistung an den Tag legen!"

Tags:
MotoGP, 2009, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR, Chris Vermeulen, Rizla Suzuki MotoGP

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