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Bautista als Spielverderber eines japanischen 250cc-Sieges

Bautista als Spielverderber eines japanischen 250cc-Sieges

Der Spanier gönnte Aoyama nicht den Sieg in einem spannenden Rennen der Viertelliterklasse.

Der Spanier Alvaro Bautista ist einer der bekanntesten Fahrer der 250cc-Klasse, aber ob er sich mit seinem Sieg in Japan viele Freunde gemacht hat, ist fraglich. Der sympathische Mapfre Aspar-Fahrer fuhr ein fehlerfreies Rennen und verdarb Hiroshi Aoyama damit einen Heimsieg. Er holte sich den ersten Sieg des Jahres, vor dem Japaner.

Bautista startete das Rennen aus der ersten Reihe, musste sich aber die Spitze im Laufe des Rennens erst erkämpfen. Zuerst ging es gegen den eigenen Teamkollegn Mike di Meglio – der später aufgrund eines Sturzes ausschied – und Gabor Talmacsi. Danach ging Bautista auf die Verfolgung von Scot-Fahrer Hiroshi Aoyama, nach zehn harten Runden konnte er den zweifachen Motegi Sieger niederringen und fuhr sich einen Vorsprung auf den Japaner heraus.

Aoyama wurde am Ende Zweiter und holte sich damit den ersten Podestplatz des Jahres. Er liegt in der Gesamtwertung nur einen Punkt hinter Bautista. Team Toth-Fahrer Mattia Pasini wurde Dritter, obwohl er am Freitag noch einen schweren Sturz hatte.

Der amtierende Weltmeister und Rennsieger des vergangenen Jahres, Marco Simoncelli hatte indes nicht so viel Glück. Der Mann, der von der Poleposition ins Rennen startete, begann sein Rennen gut und konnte zu Beginn den Grand Prix komfortabel anführen, holte sich jedoch einen Reifenschaden. Er fuhr an die Box und lies das Rad wechseln, verlor dadurch aber eine Runde und kam am Ende nur auf Rang 17 ins Ziel.

Gabor Talmacsi konnte ebenfalls für ein paar Runden das Rennen anführen, er wurde Vierter, vor Alex Debon. Die beiden Fahrer lieferten sich ein beinhartes Duell, bei dem Debon das Nachsehen hatte, nachdem er von der Strecke abkam.

Wildcard-Starter Shuhei Aoyama zeigte, dass er nichts verlernt hat. Er wurde Sechster, obwohl er schon über ein Jahr lang nicht mehr in der Motorradweltmeisterschaft gefahren ist. Er war von Platz 17 aus ins Rennen gegangen.

Lukas Pesek, Thomas Luthi, Karel Abraham and Shoya Tomizawa – der eigentlich nicht einmal die 107%-Marke in der Qualifikation erreicht hatte – komplettieren die Top-10.

Tags:
250cc, 2009, POLINI GRAND PRIX OF JAPAN, RAC

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