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Toseland hat Probleme auszusortieren

Toseland hat Probleme auszusortieren

Brite strebt nach Verbesserung der Quali-Leistungen.

Nach einem weiteren problematischen Wochenende für James Toseland zum Gran Premio bwin.com de España konnte der Yamaha Satelliten-Pilot nur drei Punkte mit nach Hause nehmen, nachdem er sich als 13. qualifiziert und das Rennen in derselben Position beendet hatte.

Toselands Förderer und natürlich auch sein Team hatten erwartet, dass er in seiner zweiten MotoGP-Saison explodiert. Im letzten Jahr hatte er die meisten der diesjährigen Strecken kennen gelernt. Daher sind seiner Ergebnisse in 2009 bisher eine große Enttäuschung. Nur ein mal schaffte er es bisher in die Top Ten.

Der Monster Yamaha Tech 3-Pilot schaffte es während der Vorsaison nicht, auf Tempo zu kommen. Er erlitt zwei heftige Stürze in Malaysia und Jerez, die ihm nicht gerade halfen. Der 28-jährige beleuchtet jetzt die 2009er Bridgestone-Reifen und dass das Qualifying ihm ganz speziell Sorgen bereitet.

Bisher startete Toseland in die ersten drei Rennen des Jahres 2009 als 14. (Katar), 10. (Japan) und 13. (Spanien) der jeweiligen Startaufstellung. Seine bisherigen QP-Ergebnisse stehen in einem starken Kontrast zu denen, die er in seiner Debüt-Saison im letzten Jahr hinlegen konnte. Da war er Zweiter, Achter und Sechster. Sein Start in die MotoGP war ein sehr starker.

Toseland fuhr ein mäßiges Rennen in Jerez und wurde 13. Er konnte sich nicht durch das Feld nach vorn kämpfen, da er noch kein angenehmes Setup an seiner YZR-M1-Maschine gefunden hat. Er konnte einen hartnäckigen Angriff von Alex de Angelis abwehren, hält aber jetzt Ausschau nach besseren Ergebnissen bei den nächsten Rennen.

"Es war ein hartes Wochenende und wir haben ein Paar Dinge auszusortieren", resümierte der ehemalige Superbike Weltmeister. "Wir probieren immer noch ein paar Dinge am Motorrad aus und ich suche noch nach einem ordentlichen Setup für die gesamte Renndistanz. Ich brauche noch immer eine Sekunde in meiner Rennpace. Aber ich muss auch im Qualifying besser werden. Denn ich mache mir selbst zu viel Arbeit, in dem ich von zu weit hinten starte. Du musst ja nicht weit hinten sein, aber wenn du vom Ende des Feldes startest, dann bleibst du auch da hinten, in einer solch engen Klassen wie dieser."

Über seinen 14. Platz in der Gesamtwertung fügte er hinzu: "Es war kein großer Start in die Saison. Aber ich fühle, dass wir nicht so weit weg sind. Wir haben vom Jerez-Wochenende sehr viele Informationen sammeln können und wir sortieren die Dinge aus von denen wir wissen, dass sie nicht funktionieren. Ich bin zuversichtlich, dass wir kurz davor sind, die Einstellungen zu finden, die ich brauche. Wir arbeiten sehr hart mit meinen Jungs, um diese zu finden."

Toselands Tech 3 Teamchef, Herve Poncharal, hatte eine ähnliche Botschaft zu überbringen und sagte über seinen Schützling: "Seine Rundenzeiten im Rennen waren nicht allzu schlecht. Aber er muss im Qualifying ganz klar besser werden. Er kann viel stärkerer Leistungen zeigen. Aber das ist schwer, wenn man sich nicht gut qualifiziert. Der Start des Rennens ist jetzt ausschlaggebend. Und das Qualifying ist etwas, woran er mit seiner Mannschaft arbeiten wird."

Tags:
MotoGP, 2009, GRAN PREMIO bwin.com DE ESPAÑA, James Toseland, Monster Yamaha Tech 3

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