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Hoyle will im ersten Jahr vor allem lernen

Hoyle will im ersten Jahr vor allem lernen

Der junge Engländer Matthew Hoyle ist ein neues Gesicht im MotoGP-Fahrerlager. Er hofft mit dem Haojue-Team so viel wie möglich zu lernen.

Matthew Hoyle fährt sein erstes Jahr in der Motorradweltmeisterschaft und ist dafür beim neuen 125cc-Team Haojue untergekommen. Regelmäßige Einsätze hatte Hoyle bislang nur im Red Bull MotoGP Rookies Cup.

In den ersten drei Saisonrennen war das Glück nicht unbedingt auf der Seite von dem neuen Team. In Katar gab es Stürze, in Japan konnte das Team aufgrund von technischen Problemen nicht starten. In Jerez konnte sich das Team nicht qualifizieren. Bislang ist der Wildcard Einsatz in Donington 2008 sein einziger gefahrener Grand Prix.

Dennoch, das Team arbeitet mit Kennern wie der MotoGP-Legende John Surtess zusammen und wird geleitet von Team Manager Garry Taylor und befindet sich noch am Anfang, auch was die Entwicklung der Maschine betrifft.

Hoyle erklärt seine bisherige Karriere und wie er zum Haojue-Team gekommen ist: “Als ich jünger war ist mein Vater Motocross gefahren und er hat mich dahin gebracht. Als ich sechs war habe ich dann mit dem Rennfahren angefangen, aber mein erstes Motorrad hatte ich mit drei Jahren. Ich bin drei Jahre in der Britischen Meisterschaft gefahren, in meinem letzten Jahr habe ich auch gewonnen, das war 2008. Zudem bin ich 2007 und 2008 im Red Bull MotoGP Rookies Cup gefahren.”

“In der letzten Saison haben wir vom Haojue Team gehört, also sind wir nach Donington gefahren und ich habe dort die Maschine getestet, so dass das Team sehen konnte was ich kann. Danach sind wir in Kontakt geblieben, denn sie haben sich noch andere Fahrer angesehen. Dann ich Valencia, denke ich, haben sie mich angerufen und gesagt: 'die Maschine gehört dir'.”

Trotz der bisherigen Enttäuschung bleibt Hoyle optimistisch und sagt: “Es ist mein erstes Jahr, es ist ein neues Team, ich denke ich muss einfach auf die Strecke gehen und so viele Runden wie möglich fahren. Ich habe mir keine allzu hohen Ziele gesetzt. Vielleicht können wir zur Mitte der Saison ein paar realistische Ziele definieren.”

Er sagte weiter: “Die Erfahrung in diesem Team ist groß, mit Leuten wie Garry (Talor), Trevor (Morris) und all den Mechanikern, die schon seit vielen in der MotoGP tätig sind.”

Über seinen Teamkollegen Michael Ranseder sagte Hoyle, “Er ist ein guter Kerl, wir verstehen uns gut und er hilft mir auch manchmal wenn ich zu sehr zu kämpfen habe. Bei einer neuen Maschine muss man so viele Information wie möglich sammeln und auswerten, so das wir uns schneller verbessern können.”

Tags:
125cc, 2009, GRAN PREMIO bwin.com DE ESPAÑA

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