Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Reiferer Lorenzo nimmt volle Schuld vom Jerez-Crash auf sich

Reiferer Lorenzo nimmt volle Schuld vom Jerez-Crash auf sich

Jorge Lorenzo wurde diese Woche 22 Jahre alt und will gleich nach seinem Unfall beim dritten Rennen wieder zurück schlagen.

Der Gran Premio bwin.com de España endete letztlich in einer großen Enttäuschung für den spanischen Star Jorge Lorenzo. Er rutschte in der MotoGP-Gesamtwertung vom ersten auf den dritten Platz ab, weil er in der 24. Runde stürzte.

Nachdem er vor 120.000 begeisterten Fans auf seiner Heimstrecke von der Pole aus ins Rennen gegangen war, hoffte der Fiat Yamaha Youngster auf eine Wiederholung seines Motegi-Sieges. Zu Beginn aber verlor er einiges an Boden. Dann pushte er sehr hart, um Casey Stoner auf Rang drei wieder einzuholen. Bei diesem Spielchen stürzte er schließlich.

Diese Woche aktualisierte er seinen persönlichen Blog lorenzo48.blogspot.com/. Auf diesem spricht Lorenzo sein Team und Bridgestone von jeglicher Schuld an diesem Unfall frei und akzeptiert, dass es ganz allein sein Fehler war.

Auch wenn sein Team versprochen hat alle Faktoren zu beseitigen, welche letzten Endes zu seinem ersten Ausfall 2009 führten, sagte Lorenzo: "Der Sturz am Sonntag war mein Fehler und es gibt keinen Grund, nach Entschuldigungen zu suchen. Es gibt keinen Grund die Schuld den Reifen zu geben oder zu sagen, dass die Strecke heißer war als am Samstag. Denn wenn ich am Start des Rennens schneller unterwegs gewesen wäre, dann hätte ich am Ende nicht so viel riskieren müssen."

"Ich bin mir nicht sicher, was ich tun würde, wenn das Rennen noch einmal gefahren würde. Aber es ist ganz klar in meinem Kopf, dass es viel gefährlicher war Stoner zu jagen, als ich vor dem Unfall dachte", fuhr Lorenzo fort. "Das gute daran, dass ich gelernt habe ruhiger zu werden und mich unter Kontrolle zu halten, ist, dass meine Überlegungen viel cooler und kalkulierter kommen. Daher werde ich jetzt nicht mehr so wütend, bei solchen Crashs."

Am Tag nach dem Rennen feierte Lorenzo seinen 22. Geburtstag. Der ehemalige 250cc-Doppelweltmeister wurde dann etwas philosophisch. "Es ist sieben Jahre her, dass ich mein Grand Prix-Debüt in Jerez gegeben habe. Seit dem habe ich gelernt, das Beste aus jedem Moment zu machen - aus jedem schlechten wie aus jedem guten. Wenn die Dinge nicht nach Plan verlaufen, musst du das meiste aus dieser Situation lernen und sie dann hinter dir lassen. Denn du lebst nur ein Mal. Es gibt keinen Punkt, dir selbst eine Tortour aufzuerlegen oder die Gründe hinter allem zu überanalysieren."

"Ich hatte in meiner Karriere Ups und Downs. Daher weiß ich, wovon ich spreche. In der Vergangenheit hat es mich Jahre gekostet, um über die Tiefen hinweg zu kommen. Und es brauchte nicht viel, um mich runter zu ziehen. Aber jetzt weiß ich, wie man sich so schnell wie möglich ein neues Blatt Papier herbei nimmt."

Tags:
MotoGP, 2009, GRAN PREMIO bwin.com DE ESPAÑA, Jorge Lorenzo, Fiat Yamaha Team

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›