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Le Mans öffnet die Tore für die Ankunft der MotoGP am Donnerstag

Le Mans öffnet die Tore für die Ankunft der MotoGP am Donnerstag

Vorbereitungen für den Grand Prix von Frankreich laufen, Events in Le Mans und Paris

Das MotoGP Parrock in Le Mans bot am Donnerstag einen starken Kontrast zu dem in Jerez vor zwei Wochen. Hier herrscht eine ruhige und entspannte Atmosphäre und ein grauer Schleier von über dem Fahrerlager hängen Wolken hüllte die französische Strecke ein.

Ein Grund für die gedämpfte Stimmung war die Organisation einer Pressekonferenz in Paris für den amtierenden Weltmeister Valentino Rossi. Dort fuhr der Italiener mit einem Yamaha R1 Straßenmotorrad über die Straßen der Hauptstadt und legte unter dem Eiffelturm einen Burn-Out hin. Dadurch verpasste er beinahe die offizielle Vor-Event Pressekonferenz der MotoGP. Diese Aktion, bei welcher der Verkehr am Triumphbogen gestoppt wurde, damit die Fiat Yamaha frei die Champs-Élysées herunterdonnern konnte, wurde von Rossis persönlichem Sponsor Monster engagiert.

Nach einem schnellen Trip mit dem Helicopter zur Strecke von Le Mans, gesellte sich Rossi zu Casey Stoner, Colin Edwards, Randy de Puniet und Marco Melandri im Pressezentrum, die schon ungeduldig gewartet hatten. In der Zwischenzeit hatte der Mann, der dieses Wochenende den Sieg holen will, bisher aber noch Probleme mit dem Besuch des französischen Podiums hatte, Casey Stoner, über seine Verfassung geplaudert.

"Du kannst immer wieder ein paar Dinge wechseln und tauschen", sagte der MotoGP-Weltmeister von 2007. "Das hier ist eine ziemlich schwierige Strecke für mich und vielleicht sollte wir etwas mit mir anstellen, um meinen Hintern hier um die Piste zu bekommen. Wir hatten schon viele Möglichkeiten hier auf das Podium zu fahren, haben aber noch nie das Ergebnis geholt, welches wir wollten. Es sieht immer so aus, als wäre ich hier schnell. Aber wenn der Renntag kommt, haben wir nicht alles beisammen. Dieses Jahr sind wir zuversichtlich, dass wir konkurrenzfähig sein werden. Das Ergebnis von Jerez hat das schon bestätigt."

Neben dem zu erwartendem Kampf zwischen Stoner und Rossi, der die Piste von Le Mans als "immer sehr gut für Yamaha, gerade letztes Jahr mit den Bridgestone-Reifen" beschreibt, wird das Interesse auch auf den Lokalhelden Randy de Puniet gerichtet sein. Der LCR Honda-Pilot hat sein Vertrauen bei den ersten drei Rennen aufgebaut und war beim letzten Rennen Vierter.

"Das Rennen in Spanien hat mir noch mal einen wichtigen Schub für meinen Heim-Grand Prix gegeben", sagte de Puniet. "Aber trotzdem starten wir hier wieder bei Null. Wir sind besser geworden mit den Reifen und wollen bei jedem Rennen unser Setup verbessern."

Marco Melandri rundete die Ausführungen mit einem Rückblick auf seine erstaunliche Form seit dem Wechsel zum Hayate-Team ab. Das letzte Mal wurde er Fünfter. 2006 konnte er den Grand Prix von Frankreich gewinnen, 2007 fuhr er auf das Podium.

Die Trainingssitzungen für den Durchgang in Frankreich der 2009er MotoGP Weltmeisterschaft beginnen um 13:55 Uhr Ortszeit für die Königsklasse. Sie werden jetzt wieder eine Stunde lang dauern. Die Fahrer hatten dies in den letzten Wochen immer wieder gefordert. Aber der ohne Schnickschnack berüchtigte Colin Edwards hatte das letzte Wort und sah den Wechsel in einem anderen Licht.

"Sagt einfach jedem, erst am Sonntag her zu kommen. Wir fahren Warmup, Qualifying und Rennen. Mit der Yamaha läuft alles ganz gut gleich von Beginn an. Daher würde das definitiv zu unserem Vorteil laufen!"

Tags:
MotoGP, 2009, GRAND PRIX DE FRANCE

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