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Lorenzo begeistert von schwierigem Sieg

Lorenzo begeistert von schwierigem Sieg

In einem der schwersten Rennen seit seinem Wechsel in die Königsklasse brachte Jorge Lorenzo in Le Mans eine tolle Leistung.

Zum ersten Mal in seiner Karriere wechselte Jorge Lorenzo am Sonntag beim Grand Prix de France mitten im Rennen die Maschine und traf dabei genau die richtige Entscheidung. Er baute eine ordentliche Führung von Runde eins an auf, bevor er nach der gesamten Konkurrenz auf Slicks wechselte, um den vierten WM-Lauf letztendlich mit sicherem Vorsprung zu gewinnen.

Der Sieg bei schwierigen Bedingungen war Lorenzos dritter Triumph in der Königsklasse und sein zweiter in dieser Saison. Damit konnte er sich auch gut von dem Rückschlag seines Sturzes in Jerez vor zwei Wochen erholen.

Lorenzo fuhr in Frankreich genau am Limit und zeigte dabei kein Zeichen von fehlendem Selbstvertrauen nach dem Dämpfer in Spanien. Damit holte er sich auch die WM-Führung zurück, weil sein Fiat Yamaha Teamkollege Valentino Rossi ein punkteloses Rennen hatte. Der Spanier meinte:

"Es war sehr schwierig, denn ich bin es nicht gewohnt, mitten im Rennen Maschinen zu wechseln und das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich das tat. Ich bin dankbar für den Sieg, denn ich war mit den Regenreifen schnell und auch mit den trockenen. Ich wusste, es würde schwer werden, denn man muss im richtigen Moment die Motorräder wechseln. Wenn man das eine Runde zu spät macht, könnte man verlieren. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt gewechselt und sind nun wieder ganz oben."

Über die Erleichterung, Jerez hinter sich zu lassen, meinte Lorenzo: "Nach dem dort habe ich nur schwarz gesehen, aber nach ein paar Tagen begann ich mich auf dieses Rennen zu konzentrieren. Ich bin hier das ganze Wochenende gut gefahren, vor allem heute. Wenn ich in Spanien im Rennen schlecht war, dann konnte ich hier mein Bestes geben und so fahren, wie ich das kann. Ich hatte auch etwas Glück, denn man hätte leicht stürzen können."

Über seine Führung in der Weltmeisterschaft sagte Lorenzo: "In meinen Träumen könnte das nicht passieren, aber es passiert wirklich. Ich siegte und Valentino stürzte. Ich mag es nicht, dass er gestürzt ist, denn er ist mein Teamkollege, aber manchmal passiert es und wir wissen, dass er ein sehr gefährlicher Gegner in der WM wird, also müssen wir fokussiert bleiben."

Tags:
MotoGP, 2009, GRAND PRIX DE FRANCE, Jorge Lorenzo, Fiat Yamaha Team

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