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Rossi über einen schwierigen Tag

Rossi über einen schwierigen Tag

Ein Sturz, eine Durchfahrtsstrafe, drei Motorrad-Wechsel und keine Punkte in Le Mans ließen Valentino Rossi über einiges nachdenken.

Es ist schwer vorstellbar, wie Weltmeister Valentino Rossi am Sonntag beim Grand Prix de France ein noch komplexeres Rennen hätte haben können, als er das tat.

Der Fiat Yamaha Fahrer fuhr in Le Mans insgesamt vier Mal durch die Boxengasse, drei Mal um die Maschine zu wechseln und einmal wegen einer Durchfahrts-Strafe. Dazu beigetragen hatten ein Strategie-Fehler und ein kostspieliger Sturz in der fünften Runde, weil er zu früh auf die Slicks gewechselt hatte.

Zwei Wochen vor seinem Heimrennen auf dem von ihm geliebten Kurs von Mugello rutschte der Italiener auf den geteilten zweiten Platz in der WM, während sein Teamkollege Jorge Lorenzo dank des Sieges in Frankreich im Titelkampf mit einem Punkt Vorsprung die Führung übernahm.

Bei einem Rückblick auf die Geschehnisse des Sonntags meinte Rossi: "Ich hatte von Beginn an Probleme und konnte die Maschine nicht bestmöglich fahren. Ab der vierten Runde hatte ich das Gefühl, dass ich recht langsam war und nicht so fahren konnte, wie ich wollte. Ich entschied mich, früh die Maschinen zu wechseln, denn normalerweise zahlt sich die Strategie aus. Ich wusste, ich musste die Reifen etwas aufwärmen, ich stürzte aber trotzdem in der Kurve, denn an dem Punkt der Strecke war es noch nass und ich fuhr dort nicht ruhig genug rein."

Er fuhr fort: "Zum Glück schaffte ich es zurück an die Box und später wechselte ich wieder, aber die Regeln sagen, wenn man die Maschine wieder wechselt, muss man einen Regenreifen haben und deswegen haben wir das gemacht. Als ich da loslegte, war der Boxen-Limiter an der Maschine nicht an, deswegen bekam ich eine Durchfahrtsstrafe für zu schnelles Fahren, aber zu der Zeit war unser Rennen ohnehin vorbei."

Allgemein meinte er zu den Ereignissen des Wochenendes: "Wir hatten während des ganzen Wochenendes Probleme mit dem Setup der Maschine und ich habe nur gehofft, dass ich mit den Fahrern vorne mithalten und ein paar wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft holen kann. Jetzt geht es nach Mugello, mein Heimrennen, wo ich wohl noch motivierter sein werde als gewöhnlich!"

Tags:
MotoGP, 2009, GRAND PRIX DE FRANCE, Valentino Rossi, Fiat Yamaha Team

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