Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Bridgestone blickt zurück auf Le Mans

Bridgestone blickt zurück auf Le Mans

Der Reifenhersteller war zufrieden mit der Leistung ihrer Reifen beim Rennenwochenende der MotoGP-Klasse.

Bislang war der Wettergott nicht auf der Seite der MotoGP-Saison oder dem Reifenhersteller Bridgestone. Auch beim Rennen in Le Mans herrschten schwierige Bedingungen.

Nur Jerez begrüßte die MotoGP mit Sonnenschein und warmen Temperaturen, während es in Japan und Katar starken Regen gab und in Le Mans wechselhaftes Schauerwetter vorherrschte.

In dieser Saison gibt es von Bridgestone keine Intermediate-Reifen, weshalb die Fahrer beim Start des Rennens nur richtige Regenreifen zur Verfügung hatten, obwohl die Strecke bereits am abtrocknen war. Der Schlüssel zum Erfolg lag also beim richtigen Timing für den Wechsel.

Jorge Lorenzo fuhr ein brillantes Rennen und er war der letzte Fahrer, der von Regen auf Trocken-Setup wechselte, zusammen mit Toni Elias in der zwölften Runde. Der Fiat Yamaha-Fahrer führte von der ersten Runde bis ins Ziel.

Gemäß Bridgestone, wäre die ideale Runde für den Wechsel die achte Rennrunde gewesen, die Japaner verweisen auf die Vorstellung von Marco Melandri, der in der neunten Runde die schnellste Zeit fuhr, er hatte in der Sechsten gewechselt. Der Italiener konnte die weichen Reifen ideal nutzten und fuhr von Platz elf auf Rang zwei.

Repsol Honda’s Dani Pedrosa, der auf drei kam und Andrea Dovizioso noch in der letzten Runde vom Podest verdrängte, fuhr in der 27. Runde seine beste Zeit. Er war vorn mit den medium Reifen unterwegs, hinten hatte der Spanier weich aufziehen lassen.

Tohru Ubukata, Bridgestones Reifen-Manager der Motorradrennabteilung war zufrieden mit den erbrachten Leistungen und stellte fest, dass die Fahrer die Intermediate-Reifen nicht vermisst hätten. “Unsere Regenreifen hatten eine gute Haltbarkeit, darüber bin ich sehr froh. Sogar auf der abtrocknenden Strecke, wurde Jorge schneller und schneller mit jeder Runde, bis Marco mit seinem Slick-Reifen bessere Zeiten fuhr. Das zeigt, dass unsere Regenreifen in einem sehr weiten Fenster gut funktionieren.”

“Auch die Slick-Reifen funktionierten gut bei feuchten Streckenbedingungen, wir waren also nur mit Regen- und Trockenreifen das gesamte Rennwochenende hinweg gut beraten.”

Hiroshi Yamada, Bridgestones Mororradsport-Manager fügte hinzu: “Es war ein sehr spannendes Rennen mit diesen schwierigen Bedingungen, es hat die Entscheidung für die Fahrer schwer gemacht, wann sie genau zum Wechsel kommen sollten. Wir haben ein gutes Rennen mit vielen Zweikämpfen gesehen. Ich möchte Jorge zu seinem fabelhaften Rennen gratulieren. Aber auch Marco und Hayate, es ist ausgezeichnet eine Kawasaki-Maschine auf einem Podestplatz zu sehen und Dani hat nicht aufgegeben bis die Flagge geschwenkt wurde.”

Tags:
MotoGP, 2009, GRAND PRIX DE FRANCE

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›