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Pech für KTM-Trio in Frankreich

Pech für KTM-Trio in Frankreich

Nachdem Marc Márquez zum ersten Mal von der Pole starten konnte, stürzte er am Sonntag in Le Mans. Seine KTM-Kollegen Cameron Beuabier und Sturla Fagerhaug wurden ebenfalls Opfer der Witterungsbedingungen.

Im 125cc-Rennen am Sonntag in Le Mans sah man eine rekordverdächtige Zahl an Unfällen. Alle drei Repräsentanten der Marke KTM waren auf dieser "DNF"-Liste.

Es war insbesondere für Marc Márquez ein unglückliches Rennen, der, nachdem er in Jerez auf das Podest gefahren und in Frankreich der zweitjüngste Polesetter überhaupt wurde, mit Joan Olivé um den zweiten Platz kämpfte. Als letzterer in der fünften Runde vor Márquez stürzte, musste auch er zu Boden.

"Ich fuhr ganz komfortabel", kommentierte der 16-jährige Márquez nachher. "Wir hatten ein gutes Setup gefunden und meine KTM funktionierte sehr gut. Es war einfach nur Pech als ein Pilot genau vor mir stürzte und ich ihm nicht mehr ausweichen konnte."

"Das Motorrad war nur ein wenig ramponiert", fuhr er fort. "Ich habe versucht das Rennen wieder aufzunehmen, aber der Lenker war verbogen und ich konnte nicht mehr ordentlich fahren. Dann bin ich auf der Geraden noch ein weiteres Mal gestürzt und musste schließlich an die Box fahren. Das gute an diesem Wochenende war meine allererste Pole und das ich auf einem guten Platz lag, als ich stürzte. Jetzt freue ich mich schon auf das nächste Rennen in Mugello."

Auch auf der Liste der 17 anderen Fahren, die das Regenrennen nicht beenden konnten, war der Amerikaner Cameron Beaubier vom Red Bull KTM-Team. Er zog sich dabei vermutlich einen Handgelenksbruch links zu, als er crashte. Sturla Fagerhaug, eigentlich im Red Bull MotoGP Rookies-Cup und hier mit einer Wildcard unterwegs, musste gleich zwei Mal zu Boden.

"Cameron hat einen leichten Bruch in seinem linken Arm, nah beim Handgelenk", sagte Team-Manager Francesco Guidotti über Beaubiers Gesundheitszustand. "Aufgrund seines noch jungen Alters liegt ein Teil des Bruches im weicheren Bereich des Knochens. Es sieht unwahrscheinlich aus, dass er in Mugello fahren kann. Aber wir müssen noch abwarten, bevor wir mehr sagen können."

Wildcard-Pilot Fagerhaug startete vom letzten Startplatz und machte bei seinem WM-Debüt ordentlich an Boden gut, ehe auch er stürzte. "Mein Start war ok", sagte er. "Ich habe ein ganz paar Jungs überholt und fuhr eine konstante Pace. Ich bekam mehr Vertrauen zum Grip und Runde für Runde versuchte ich, die Gruppe vor mir einzuholen. Dann habe ich das Heck verloren."

"Es ist ziemlich ärgerlich, denn ich war in den Top 15", fügte er hinzu. "Das Motorrad war ok, abgesehen von ein paar kleinen Problemen. Daher nahm ich das Rennen wieder auf, stürzte aber erneut und das war's dann. Ich habe dieses Wochenende nicht wirklich hinbekommen, was ich mir vorgenommen hatte. Aber das Wetter hat die Dinge auch schwierig gemacht. Ich hoffe, dass ich das nächste Mal besser sein werde."

Tags:
125cc, 2009, GRAND PRIX DE FRANCE

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