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Unterschiedliche Ansichten zur Kollision Hayden-Kallio

Unterschiedliche Ansichten zur Kollision Hayden-Kallio

Mika Kallio hätte am Wochenende beinahe Nicky Haydens zweiten MotoGP-Nuller des Jahres verursacht. Der Amerikaner aber sagt, dass er das Pech hatte, als Kallio rutschte und ihn berührte.

Nach seinen guten Ergebnissen in Katar und Japan sowie den technischen Problemen in Jerez, ging Mika Kallios Lernprozess in der MotoGP am Sonntag in Le Mans mit einem Sturz weiter.

In Anbetracht der sehr schwierigen nass-trocken-Bedingungen ist es eigentlich überraschend, dass nicht mehr Piloten dasselbe Problem hatten. Lediglich Valentino Rossi und Kallio waren die einzigen Fahrer der Königsklasse, die im Rennen in Frankreich stürzten.

Kallio Niedergang kam in der elften Runde, als er versuchte seinen Ducati-Kollegen Nicky Hayden vom achten Platz zu verdrängen. Er verlor die Kontrolle, als er auf ein Stück noch nassen Asphalt kam, als er den Amerikaner gerade überholen wollte. Die zwei Desmosedici GP9-Maschinen berührten sich. Hayden konnte aber trotzdem weiter fahren, da seine Maschine nur einen leichten Schaden davon getragen hatte. Aber er verlor dabei natürlich ordentlich an Boden und wurde letzten Endes Zwölfter.

"Wir waren ganz gut unterwegs", sagte der Pramac Racing-Pilot Kallio anschließend über den Zwischenfall. "Ich habe den richtigen Moment gewählt, um die Motorräder zu tauschen und war dann in einer guten Position. Ich habe zu Hayden aufgeschlossen und versucht, ihn auf der Innenseite zu überholen. Wie aus dem Nichts aber wechselte der die Linie und ich musste außen herum an ihm vorbei. Dort kam ich auf einen nassen Fleck und rutschte. Er hat mich vielleicht nicht gesehen. Ich bin sehr traurig darüber, denn ich hatte ein gutes Gefühl."

Haydens Sicht aber war folgende: "Ich hatte wieder einmal Pech als Kallio stürzte und sein Bike in mich hinein rutschte. Ich hatte Glück es abzufangen, da der Einschlag sehr hart war - man kann den Gummi an der Seite meines Motorrades noch sehen - und ich von der Strecke musste. Das hat mich Zeit und Positionen gekostet und hat außerdem den Sensor am Vorderrad beschädigt. Wir haben zwei Sensoren, sodass das Motorrad noch funktioniert hat. Aber offensichtlich hat das der ganzen Sache nicht gerade geholfen."

Fabiano Sterlacchini, der technische Direktor bei Pramac Racing, schätze den Unfall so ein: "Mikas Crash passierte aufgrund eines nassen Fleckes, auf den er kam. Das war, als er einen sehr viel langsameren Fahrer überholen wollte. Der sah aber nicht, dass Mika kam. Wir können das jetzt nicht mehr ändern. Wir sind davon überzeugt, dass unser Fahrer immer und bei jedem Grand Prix gut sein kann. Wir brauchen nur etwas mehr Glück."

Tags:
MotoGP, 2009, GRAND PRIX DE FRANCE, Mika Kallio, Pramac Racing

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