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Gileras historisches Doppel-Podium in Le Mans

Gileras historisches Doppel-Podium in Le Mans

Marco Simoncellis Sieg und Roberto Locatellis dritter Platz in Le Mans bescherte Gilera zum ersten Mal in mehr als 50 Jahren ein Doppelpodium.

Der erste Sieg des Jahres für den 250er-Weltmeister Marco Simoncelli und der dritte Platz seines altgedienten Teamkollegens Roberto Locatelli beim Großen Preis von Frankreich ist ein historisches Ergebnis für die Marke Gilera.

Sogar die ältesten Angehörigen des Weltmeisterschafts-Fahrerlagers können sich nicht mehr daran erinnern, wann das letzte Mal zwei Fahrer, die die italienische Firma repräsentierten, zusammen auf das Podest steigen konnten. Dies liegt mittlerweile schon bis 1957 zurück.

Tatsächlich wurden Libero Liberati und Geoff Duke, die für Gilera den ersten und zweiten Platz beim 500er-Rennen zum Grand Prix der Nationen in Monza am 1. September jenen Jahres holten, noch von einem dritten Gilera-Piloten auf das Podest begleitet. Alfredo Milani holte damals den dritten Platz und perfektionierte damit jenes Wochenende.

Aber anstatt sich mit der Historie und der Bedeutung dieses Resultates zu beschäftigen, dachte Simoncelli mehr darüber nach, was dieser Sieg für seine Titelverteidigung bedeutet. "Ich habe seit dem letzten Rennen von 2008 nicht mehr gewonnen", sagte der italienische Star. "Mein Start in das Jahr war hart, aber nach dem Podium in Jerez habe ich nun endlich einen Sieg geholt. Das war perfekt. Es ist ein großartiges gefühlt, ganz nach oben auf das Podium zu steigen und ich habe mir meine Laune nicht vermießen lassen, als ich bei den ersten beiden Rennen nicht mal Punkte holen konnte. Japan war teilweise frustrierend weil ich dort schon auf das Podium hätte fahren können."

"Jetzt, nach zwei guten Resultaten, hoffe ich, dass wir die Dinge so am Laufen halten können. Es ist schön zwei Gileras auf dem Podium zu haben und dies verleiht diesem Sieg noch einmal einen besonderen Beigeschmack. Hoffentlich kann ich es in Mugello gleich noch einmal so machen", fügte Simoncelli an, der jetzt noch 26 Punkte hinter dem Meisterschaftsführenden Álvaro Bautista liegt.

Für Locattelli, der seit 2006 nicht mehr auf dem Podest gestanden hatte, war es eine ganz besondere emotionale Erfahrung. "Ich möchte jedem danken, der mir in den letzten zwei Jahren geholfen hat", erklärte er. "Das bedeutet Giampiero Sacchi und Gigi Dall'Igna, Piermario Donadoni von Metis, Dr. Costa und der Clinica Mobile. Sie haben mir geholfen, nach meinem schlimmen Unfall von Jerez in 2007 wieder zurückzukommen."

"Dieses Resultat hat mir einen großen Schub gegeben, wenn ich daran denke, was ich über die Saison hinweg erreichen kann", schloss der ehemalige 125cc Weltmeister ab.

Tags:
250cc, 2009, GRAND PRIX DE FRANCE

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