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Capirossi und Denning blicken auf ein ereignisreiches Rennen zurück

Capirossi und Denning blicken auf ein ereignisreiches Rennen zurück

Beide Suzuki-Piloten besetzten Schlüsselrollen beim Rennen in Mugello, am Ende wurden es die Ränge fünf und elf für Loris Capirossi und Chris Vermeulen.

Loris Capirossi wollte vor seinem heimischen Publikum in Italien unbedingt eine gute Show liefern und für einige Runden sah es sogar nach einem Sieg für den Altmeister aus, doch in den letzten Runden verlor er noch einige Plätze.

Der Italiener blickte auf sein Rennen und seine rasante zweite Rennhälfte zurück und betonte dabei, dass es der Suzuki GSV-R noch an Top-Speed fehlte um einigen Gegnern Paroli zu bieten.

Nur zwei Honda-Satelliten-Maschinen und Marco Melandri mit seiner Kawasaki hatten weniger Top-Speed, als die Suzukis auf der Strecke in Italien. Capirossi hofft, dass die Überarbeitungen am Motor, die ab Katalonien kommen sollen, genau auf dieses Problem zielen, denn weder konnte er Casey Stoner, noch den Yamahas von Jorge Lorenzo und Valentino Rossi oder der Honda von Andrea Dovizioso am Ende des Rennens etwas entgegensetzen.

”Ich habe mein Bestes versucht, aber die Bedingungen waren etwas seltsam – dennoch glaube ich, ich bin zum richtigen Zeitpunkt zum Wechsel gekommen”, sagte Capirossi am Ende eines weiteren vom Regen beeinflussten Rennen. “Ich hatte eine wirklich gute Pace danach. Ich habe versucht an Casey dran zu bleiben und die Maschine war auch gut, aber beim Speed haben wir verloren. Wir freuen uns also auf die Motoren-Updates für das Rennen in Barcelona.”

Der Team-Manager Paul Denning sagte zum Rennen: “Es wäre schön gewesen, wenn es nur 21 Runden gewesen wären, denn dann hätte Loris einen verdienten Podestplatz gehabt. Er hat so hart gearbeitet, aber wir hatten einfach keinen starken Motor, um vorn bleiben zu können. Als die anderen einmal vorbei waren, war es schwierig noch einmal zu kontern. Am Motor müssen wir also noch arbeiten.”

Denning sah auch, dass Capirossis Teamkollege Chris Vermeulen einen fantastischen Start ins Rennen hinlegte und nach Runde eins sogar führte – auch wenn er am Ende nur Elfter wurde. “Chris ist schon immer ein guter Starter gewesen, in diesem Jahr hat er es nur perfektioniert. Er ist von Startplatz elf an die Spitze gegangen, das war fantastisch und er hat Druck gemacht. Er ist auch zur richtigen Zeit zum Wechsel gekommen, aber die Unterschiede zwischen ihm und Loris auf den Slicks waren besonders am Schluss deutlich. Das müssen wir uns mit ihm noch genauer ansehen.”

Gefragt, ob der neue Motor gleich von Beginn an in Katalonien Wirkung zeigen könne, sagte Denning: ”Wir haben nur Datenaufzeichnungen und ich möchte nicht zu viel versprechen, bis wir ihn im Chassis eingebaut haben, denn bis dahin wissen wir nichts Genaues.”

Tags:
MotoGP, 2009, GRAN PREMIO D'ITALIA ALICE, Loris Capirossi, Rizla Suzuki MotoGP

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