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Lorenzo und Romagnoli über den positiven Test

Lorenzo und Romagnoli über den positiven Test

Nach dem großartigen Rennen und dem Test am Montag in Barcelona sind Jorge Lorenzo und sein Team Manager, Daniele Romagnoli, zufrieden mit den Fortschritten.

Am Ende des Test-Montages auf dem Circuit de Catalunya, der letzte von vier heißen aber erfolgreichen Tagen für den WM-Leader Jorge Lorenzo auf seiner Heimstrecke, sprachen der Fiat Yamaha-Pilot und sein Manager Daniele Romagnoli mit motogp.com über die Arbeit, die sie absolviert haben.

80 Runden fuhr Lorenzo in der Hitze von Barcelona und endete am Montag als Dritter in den Zeitenlisten. Seine beste Runde lag bei 1:42,446 Minuten - schneller als seine beste Runde beim Rennen am Sonntag.

"Wir haben ein paar Dinge an unserem Elektronik-System und an der Hinterradaufhängung getestet", sagte Lorenzo anschließend. "Ich habe versucht, mich auf meinen Fahrstil zu konzentrieren und beim Bremsen zuverbessern. Das bedeutet, dass ich später Bremsen wollte und gerade am Morgen schaffte ich das auch und konnte ein weniger schneller fahren. Am Nachmittag konnte ich meine Rundenzeiten nicht mehr verbessern, weil es einfach zu heiß war und der Motor nicht so gut lief."

"Er ist definitiv ausgereifter als letztes Jahr", sagte Romagnoli zu der Entwicklung seines Schützlings in den letzten zwölf Monaten. Der Spanier hat jetzt schon zwölf Punkte mehr als zur gleichen Zeit in 2008, verpasste seinen dritten Saisonsieg im sechsten Rennen am Sonntag nur um 0,095 Sekunden. Lorenzo hatte die ganze Zeit über beeindruckend mit Valentino Rossi gekämpft. "Er ist ruhiger und das ist ganz wichtig, denn manchmal hat er anfangs der Saison im letzten Jahr oder in den frühen Rennphasen viele Fehler gemacht", so Romagnoli weiter.

"Dieses Jahr tritt er methodischer auf. Er versucht jetzt immer, sein Motorrad perfekt abzustimmen und beginnt dann erst, Druck zumachen. Er ist jetzt sehr konstant, kämpft jedes Mal um das Podium und startet von der Pole-Position."

Lorenzo hat jetzt in 2009 sechs Rennwochenenden mit den Bridgestone-Reifen hinter sich. Romagnoli sagte zu seiner Leistung auf dem japanischen Material: "Sein Level mit den Bridgestones ist jetzt sehr hoch. Natürlich muss er auf jeder neuen Strecke noch etwas lernen, da die Reifen auf jeder Piste variieren. Dieser Lernprozess wird Ende der Saison abgeschlossen sein. Aber momentan ist sein Vertrauen in die Reifen sehr groß."

Der Meisterschaftskampf geht auch in der Fiat Yamaha-Box in die heiße Phase. Aber Lorenzo bleibt cool, wenn er an die Kämpfe mit seinem legendären Teamkollegen Rossi denkt. Er sagt, dass er trotz der Trennwand in der Box zugriff auf die Daten des Italieners hat - genauso wie auf diejenigen von Colin Edwards und James Toseland im Monster Yamaha Tech 3-Team. Dies helfe ihm das Bike bei jedem GP abzustimmen.

"Ich kann auf mehr Informationen zugreifen als noch letztes Jahr", erklärte Lorenzo. "Die Wand ist nur physisch, kein psychisches Problem. Wir können uns gegenseitig die Telemetrie-Daten ansehen. Normal schaue ich mir die Telemetrie-Daten von allen Yamaha-Piloten an. Dann ist es einfach zu sehen, ob du dich in bestimmten Kurven verbessern kannst, ob du andere Linien nehmen solltest und so weiter. Es ist immer wichtig zu sehen, was die anderen Fahrer tun."

Tags:
MotoGP, 2009, GRAN PREMI CINZANO DE CATALUNYA, Jorge Lorenzo, Fiat Yamaha Team

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