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Terol trauert Podium nach

Terol trauert Podium nach

Nicolas Terol resümiert über seinen fünften Rang von Assen. Er fuhr zwar als Zweiter über die Ziellinie, bekam aber später eine Strafe.

Der Jack&Jones Team-Pilot Nicolas Terol hätte sich im Rennen in Assen am Sonntag zum dritten Mal Folge den zweiten Platz sichern können (nach Mugello und Catalunya), aber es hatte nicht sollen sein, für den 20-jährigen.

Terol hatte während des ganzen Rennens über eine ordentliche Leistung an den Tag gelegt, war aber in der letzten Runde fast mit Julián Simón zusammengeknallt. Um dies zu vermeiden, musste er aufklappen und den Notausgang nehmen. In diesem Teil der Strecke von Assen bedeutete dies, dass er sich vor Simón einreihte, den zweiten Platz einnahm und diesen hinter Sieger Sergio Gadea über den Zielstrich brachte.

Aber, da die IRTA die Piloten schon vor dem Wochenende der Dutch TT gewarnt hatte, dass sie nicht versuchen sollen, bei diesen besagten Notausgängen einen Vorteil für sich zu ziehen, entschied die Rennleitung später Terol eine Zeitstrafe von 20 Sekunden aufzubrummen. Er hatte unfairerweise von diesem Manöver profitiert und wurde somit nur als Fünfter gewertet.

Terol war natürlich enttäuscht, dass Podium im Nachhinein doch noch verpasst zu haben. Aber mit dem Wochenende an sich und den Leistungen, die er vor allem im Rennen gezeigt hatte, war er sehr zufrieden. "Ich war wirklich glücklich wie die Dinge gelaufen sind. Im Warmup habe ich gesehen, dass ich wirklich eine gute Pace gehen konnte. Daher entschied ich mich gleich von Begin an zu versuchen, vor die Gruppe vorn zu kommen. Julito (Simón), Sergio und ich konnten eine riesige Lücke auffahren, was großartig war."

In der letzten Runde kämpfte ich mit Simón um den Sieg aber wir haben beide die Schikane nicht ganz ordentlich getroffen. Ich musste die Ecke einfach abschneiden. Als ich zurück auf die Piste kam, ließ ich Sergio vorbei so gut es ging und wollte ihm folgen. Ich dachte, dass es damit gut gewesen wäre und ich keinen Vorteil gezogen hätte, da ich wieder auf derselben Position lag. Ich war wirklich glücklich über den dritten zweiten Platz in Folge, welcher auch zeigt, dass wir eine gute Arbeit leisten."

Als er die Nachricht über seine Strafe erhielt, fügte Terol an: "Sie sind diejenigen, die die Regeln machen (die Rennleitung) und wir müssen das akzeptieren. Ich bin nicht damit einverstanden, dass ich dort einen Vorteil ziehen konnte. Aber sie denken, dass es so war. Ich kann nichts dagegen tun und es nur beim nächsten Rennen wieder richtig stellen."

Tags:
125cc, 2009, ALICE TT ASSEN, Nicolas Terol, Jack & Jones Team

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