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Caponera zieht Zwischenbilanz

Caponera zieht Zwischenbilanz

Die 125er Weltmeisterschaft erreicht die Halmzeitmarke. Ongetta I.S.P.A. Teammanager Fiorenzo Caponera zieht eine erste Bilanz.

Die kurze Pause zwischen dem Rennen in Assen und jenem am Sachsenring gibt den Teams die Chance, ein kurzes Zwischenfazit der ersten Saisonhälfte zu ziehen.

Das Ongetta Racing I.S.P.A Team verbuchte in den ersten Rennen der 125er WM einige Schlagzeilen für sich und konnte bereits etliche Erfolgen feiern.

Der große Star ist der Italiener Andrea Iannone, der eine Art Achterbahnfahrt erlebte: Er gewann die Rennen in Katar, Japan und Barcelona, kam jedoch in Jerez und Mugello nicht in die Punkte. Zur Halbzeit liegt er auf dem 3. Platz in der WM und nur 19,5 Punkte hinter dem WM-Leader Julian Simon.

Mit 19 Jahren, 70 kg und 1,77 m ist Iannone einer der größten Fahrer im Feld. Sein Teammanager Fiorenzo Caponera glaubt, dass diese Faktoren ihn einbremsen. Dennoch schätzt er seinen Fahrer extrem hoch ein.

"Andrea hat eine tolle Saison im Vergleich zum letzten Jahr", sagte Caponera. "Er hat eine Werks-Aprilia und bereits drei Rennen gewonnen. Wir glauben, dass er in dieser Klasse durch seine Größe und sein Gewicht etwas behindert wird, was ihn bei einigen Rennen mehr stört als bei anderen, aber wir sind mit ihm sehr zufrieden."

"Wir haben noch eine gute Chance auf den WM-Titel und ich bin mir sicher, dass wir ihn gewinnen können. Wir benötigen nur etwas Glück in den Rennen, in denen Andreas Topspeed wegen seines Gewichts eingeschränkt ist."

Mit Iannone teilen sich die drei jungen Fahrer Takaaki Nakagami, Lorenzo Zanetti und Jonas Folger die Box. Der Deutsche beeindruckte mit sporadischen Ergebnissen in seiner ersten vollen WM-Saison - bereits im letzten Jahr durfte er sechs Grand Prix bestreiten.

Sein bestes Ergebnis war bislang sein zweiter Platz in Le Mans, allerdings fuhr er mehr als nur einmal vom Ende des Feldes bis nach vorne. "Jonas war für alle eine riesige Überraschung", sagt Caponera. "Er muss noch immer viel lernen, aber er ist ein klasse Junge und verdammt schnell. Um ihn kann man ein tolles Projekt aufbauen und ich glaube, dass er in dieser Saison noch mal auf dem Podium stehen wird."

Die erste Saisonhälfte des Ongetta I.S.P.A. Teams fasste Caponera so zusammen: "Unser Team wurde gegründet, um junge Fahrer hervorzubringen und sie auf ein professionelles Level zu bringen. Derzeit erreichen wir genau das."

Tags:
125cc, 2009, Andrea Iannone, Ongetta Team I.S.P.A.

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