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Laguna 2010 mit asymmetrischen Bridgestone-Reifen?

Laguna 2010 mit asymmetrischen Bridgestone-Reifen?

Ubukata benennt Reifentemperaturen und das gegebene Streckenlayout als Ursache für die Stürze von Lorenzo und Stoner.

Die niedrigen Reifentemperaturen beim Red Bull U.S. Grand Prix bildeten den Schlüsselfaktor bei den Stürzen von Jorge Lorenzo und Casey Stoner während der Qualifikation. Beide fuhren frische Hinterreifen als sie zu Fall kamen. Bridgestone analysiert nun die Daten vom Rennen in Laguna Seca und überlegt für 2010 möglicherweise ein paar Änderungen vorzunehmen.

“Die Temperatur-Daten, die wir im letzten Jahr aufgezeichnet haben, wiesen darauf hin, dass der Temperatur-Unterschied zwischen der linken und der rechten Lauffläche nur wenige Grad betragen würden. Danach haben wir die Reifenmischung für das Laguna-Wochenende zusammengestellt”, erklärte der Manager der Motorrad Rennreifen Entwicklung Tohru Ubukata.

“In diesem Jahr sind die Reifen so konzipiert, dass sie ein viel größeres Fenster im Temperaturbereich zulassen. Deshalb hatten wir uns dazu entschlossen die Einzelmischung nach Laguna zu bringen, denn wir glaubten, sie würde zu den Bedingungen passen. Unsere Vorhersage was die Temperaturen betrifft war korrekt, die Temperatur-Unterschiede zwischen der rechten und linken Hälfte war ähnlich wie in Mugello und Assen, wo wir ebenfalls diese Reifenmischung zur Verfügung stellten.”

“Ich stehe hinter unserer Entscheidung, was die Reifen betrifft, aber natürlich gehört es zur Entwicklung, dass man weiter geht. Deshalb werden wir alles genau analysieren und für das kommende Jahr asymmetrische Reifen in Betracht ziehen”, sagte er weiter.

Die Länge der Laguna Seca Strecke hatte zur Folge, dass die Fahrer mehr Runden absolvieren mussten, um die Reifen auf Temperatur zu bringen. Eine Tatsache, die die Stürze in der Qualifikation erklärt. Ubukata erkannte ebenso im Höhenunterschied der Strecke eine Herausforderung an den Hersteller.

“Die Reifen entwickeln den besten Grip, wenn sie richtig belastet sind. Aber in Turn drei und zehn hatten die Fahrer Schwierigkeiten die Hinterreifen zu belasten, weil es bergab ging. Das Gewicht verlagerte sich also nach vorn und die Belastung hinten verringerte sich, wodurch weniger Grip hinten entstand. Es gibt weniger rechtskurven in Laguna, das bedeutet, dass die rechte Lauffläche nicht so intensiv genutzt wurde, wie die Linke, zudem kühlte die rechte Seite von einer Rechtskurve zur anderen ab, besonders auch, weil die Außentemperatur rechtniedrig war.

Tags:
MotoGP, 2009, RED BULL U.S. GRAND PRIX

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