Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Suzuki Team will Form wieder finden

Suzuki Team will Form wieder finden

Loris Capirossi und Chris Vermeulen hoffen, dieses Wochenende von ihren Laguna Seca-Enttäuschungen zurückschlagen zu können.

Das Rizla Suzki-Team war mit den größten Erwartungen zum Rennen in den USA gereist. Gründe dafür waren unter anderem der neue Motor der GSV-R und eine Reihe von Top Fünf-Resultaten bei den vorangegangenen Läufen. Aber so richtig sollte für Loris Capirossi und Chris Vermeulen in Kalifornien nichts nach Plan verlaufen.

Capirossi stürzte im Rennen von Laguna Seca - sein zweiter Nuller in diesem Jahr - und war danach frustriert. Auch über Rang zehn in der Gesamtwertung. Auf dem Sachsenring kann er die Dinge wieder richten. Im letzten Jahr wurde er dort Siebenter, obwohl er mit einer schlimmen Armverletzung fuhr.

Der Italiener holte bei acht Königsklassen-Rennen auf dem Sachsenring sein bestes Resultat im Jahre 2007, als er Zweiter wurde. "Die letzten paar Rennen waren wirklich sehr hart für uns", erklärte er im Vorfeld des Alice Motorrad Grand Prix Deutschland. "Es war wirklich schwierig, da wir so hart arbeiteten, um die Dinge in die richtige Richtung zu lenken. Die Mannschaft hat wirklich alles gegeben, was sie nur konnte. Aber haben trotzdem nicht die Lösungen gefunden, nach denen wir gesucht haben."

"Wir haben aber trotzdem viele Sachen über die Suzuki GSV-R gelernt", fuhr er fort. "Gerade, wie sie sich in verschiedenen Situationen verhält, wenn wir unterschiedliche Typen von Bridgestone-Reifen verwenden. Das alles wird für uns in Deutschland sehr nützlich sein. Der Sachsenring ist keine Strecke, auf der man viel Power und Speed braucht. Dafür ist eine ordentliche Balance sehr entscheidend, weil man dort sehr viel auf der Seite der Reifen fährt. Es ist eine Strecke, auf der es mir immer Spaß macht, Rennen zu fahren und ich glaube, dass wir ganz gut sein können. Wir müssen jetzt einfach sehen, was dieses Wochenende passiert!"

Sein Teamkollege Vermeulen kam in Laguna wenigstens ins Ziel. Aber der achte Platz des Australiers lag weit unter den Erwartungen auf jener Strecke, wo er in den letzten beiden Jahren auf dem Podium gestanden hatte. Die Reifenwahl verhinderte dieses Mal ein besseres Abschneiden.

Letztes Jahr schaffte Vermeulen vom 14. Startplatz aus den Sprung auf das Podest. Er fuhr ein großartiges Rennen im Regen. "Ich wurde letztes Jahr auf dem Sachsenring Dritter", erinnerte sich Vermeulen. "Und auch wenn das im Nassen war bin ich mir sicher, dass wir dieses Ergebnis dieses Jahr auch wiederholen können - egal welches Wetter ist. Das Motorrad funktioniert immer noch sehr gut und wir scheinen uns bei jeder Ausfahrt zu verbessern. Unsere Mannschaft hat ein gutes Basis-Paket und wenn das gleich von Beginn an auf dem Sachsenring funktioniert und wir die Reifen an das Motorrad angepasst bekommen, dann sehe ich keinen Grund, warum wir nicht vom ersten Tag an konkurrenzfähig sein sollten."

Tags:
MotoGP, 2009, ALICE MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND, Chris Vermeulen, Loris Capirossi, Rizla Suzuki MotoGP

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›