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Lüthi bereit für sein Heimrennen

Der Schweizer Tom Lüthi spricht über sein Heimrennen in Deutschland.

Die MotoGP-Weltmeisterschaft besucht vierzehn Länder im Laufe einer Saison. Trotz dieser Vielfalt bestreitet nicht jeder Fahrer ein Heimrennen in seinem Land.

Deshalb warden gerne Länder in der Nähe der eigentlichen Heimatländer als Heimrennen herangezogen. Gabor Talmacsi zieht zum Beispiel riesige Fanscharen aus Ungarn zum Grand Prix in Brünn. Für den 250er Star Tom Lüthi ist der Alice Motorrad Grand Prix Deutschland so etwas wie ein Heimrennen.

"Jedes Wochenende ist für mich wichtig. Aber der Sachsenring ist etwas Besonderes. Es ist nicht mein Heimrennen, aber Deutschland liegt so nah an der Schweiz, die Sprache ist die gleiche und ich habe dort viele Fans, die mir zusehen", sagt der ehemalige 125er Champion und Schweizer Sportler des Jahres, der auch in Deutschland seine ersten Gehversuche in einer Motorradmeisterschaft machte.

Der Schweizer kann also auf viele Jahre auf dem Sachsenring zurückblicken, seit der heute 22-jährige im Jahr 2002 auf dieser Strecke sein Debüt gegeben hat. Die besten Ergebnisse konnte er in Deutschland allerdings nie einfahren. Ein zweiter Platz im Jahr 2005 ist sein bestes Ergebnis auf dem Sachsenring, dessen Charakteristik etwas anders ist als Lüthis normale Lieblingsstrecken.

"Ich mag schnelle Kurven, in die ich mit Vollgas rein fahren kann, aber der Sachsenring ist mehr eine Mischung aus diesen und mehr technischen Kurven", erklärt er. "Man muss das Motorrad sehr gut für das Rennen abstimmen."

Zu seiner Zukunft im nächsten Jahr sagte er am Donnerstag: "Mein Traum war es schon immer, in die MotoGP zu gelangen, aber nächstes Jahr ist noch unsicher. Es gibt auch noch die Moto2 im kommenden Jahr, aber momentan muss ich mich auf diese Saison konzentrieren."

Tags:
250cc, 2009, Thomas Luthi, Emmi - Caffe Latte

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