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Edwards: Gefühl finden war der Schlüssel zum zweiten Platz in Donington

Edwards: Gefühl finden war der Schlüssel zum zweiten Platz in Donington

Neuer Vorderreifen bedeutete Verhaltenen Start beim British Grand Prix für den Zweitplatzierten.

Colin Edwards hat in seiner langen Geschichte als Rennfahrer schon alle möglichen Wetterbedingungen erlebt, klassierte den British Grand Prix 2009 aber als eines der härtesten Rennen, die er je gefahren ist.

Der Monster Yamah Tech 3-Fahrer wurde auf der rutschigen und nassen Strecke des Donington Parks Zweiter, nachdem er Randy de Puniet in der letzten Kurve des Rennens noch überholen konnte. Gestartet war er von Rang sechs und hatte langsam begonnen."

"So ein Rennen wünsche ich keinem. Bin ich schon mal bei härteren Bedingungen gefahren? Vielleicht... aber nur, wenn da Öl oder so was auf der Strecke war", sagte Edwards nach seinem ersten Podium des Jahres.

"Wir haben einen Vorderreifen genommen, den ich das ganze Wochenende noch nicht gefahren war und ich musste mich erst Mal an die Bedingungen herantasten. Da waren schon alle weg! Ich dachte mir 'Warum habt ihr es alle so eilig?'", lachte der Texas Tornado. "Es schien alles ok zu sein und ich fühlte mich stabil. Daher habe ich einfach mal etwas mehr gepusht und gesehen, dass ich einige Typen ziemlich schnell überholen konnte. Ich dachte, dass ich entweder viel zu schnell für diese Bedingungen war oder dass die einfach alle am Ende waren. Ich denke, dass ich die Bedingungen ganz gut einschätzen konnte."

Der nass-trockene Asphalt der eh schon immer heimtücksichen Strecke wurde vielen großen Namen dieses Businesses zum Verhängnis. Valentino Rossi und Jorge Lorenzo stürzten, als sie sich gerade einen kleinen Vorsprung erarbeiten wollten. Im Nachhinein betrachtet war Edwards' Strategie der Konstanz vermutlich die beste Art hier zu fahren.

"Du brauchtest ein ordentliches Gleichgewicht, da du dort draußen nicht am Limit pushen konntest. Du musstest einfach ein gutes Tempo finden und das einfach herum bekommen - oder du landetest im Kies, wozu es nicht viel braucht. Aber du willst ja nicht die ganze Arbeit für nichts machen", schloss der Amerikaner ab, der derzeit Fünfter in der Gesamtwertung ist.

Tags:
MotoGP, 2009, BRITISH GRAND PRIX

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