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MotoGP sucht nach Lösung für Leasing-Motoren

MotoGP sucht nach Lösung für Leasing-Motoren

Um das Teilnehmerfeld in der MotoGP zu erweitern und dennoch Kosten einzusparen versucht die FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme) eine Lösung für das Leasing von Motoren für 2011 zu finden.

Derzeit finden Gespräche zwischen der oberen Organisation der MotoGP, der FIM und Dorna Sports (Rechteinhaber), sowie den Herstellern statt. Es geht um die Gestaltung der Motorradweltmeisterschaft in naher Zukunft.

Um die Teilnehmerzahl in der Königsklasse in Zukunft zu erweitern, den Sport aber auch preiswerter für die Teams zu organisieren wird darüber nachgedacht das Leasen von Motoren zu ermöglichen. Mit einer Einigung könnten Prototypen-Motoren an Teams vermietet werden, die dann nur noch ihre eigenen Prototyp-Chassis entwickeln müssten.

“Wir schauen auf die Zukunft der MotoGP-Klasse und wir haben mit den Herstellern gesprochen, um zu sehen ob es möglich wäre Motoren zum Leasen zur Verfügung zu stellen”, erklärte der FIM Präsident Vito Ippolito. “Es wäre ein interessanter Weg das Teilnehmerfeld zu vergrößern, mehr Teams einen Einstieg zu ermöglichen und die Kosten gering zu halten.”

“Derzeit verlaufen die Verhandlungen in eine gute Richtung. Die Hersteller könnten 800cc-Motoren zur Verfügung stellen ab 2011. Wir sind noch dabei alles auszuarbeiten und festzulegen für die MotoGP-Klasse, die FIM und die Dorna. Es ist sehr entscheidend mehr Stabilität zu erlangen, was die Zahl der Teams langfristig betrifft. Dabei müssen wir auch die derzeitigen technischen und ökonomischen Gegebenheiten beachten.”

Dorna Sports CEO Carmelo Ezpeleta fügte hinzu: “Wir sehen die derzeitige wirtschaftliche Lage, die ständige Weiterentwicklung der Technologie in der MotoGP und wir wollen die Kosten senken, daher hatten wir vorgeschlagen die 800cc und die 1000cc Motoren für die MotoGP zu vermischen. Die MSMA sieht die Schwierigkeiten die uns derzeit gegenüber stehen und sie suchten nach anderen Lösungen.”

“Die Hersteller haben nun vorgeschlagen, dass ab 2011 Motoren für Teams zum Leasing zur Verfügung stehen können, zu einem fairen Grundpreis. Die Motoren wären die selben, die wir auch jetzt verwenden und es würde uns erlauben die Kosten zu optimieren. Die MSMA hat noch keinen Kostenvoranschlag bekannt gegeben und wir warten noch auf ein verpflichtendes Abkommen für eine festgelegten Zeitraum durch die Hersteller. Wenn diese zwei Punkte geklärt sind, dann wäre das eine sehr positive Entwicklung für die MotoGP-Klasse in der Motorradweltmeisterschaft.”

Tags:
MotoGP, 2009, RED BULL INDIANAPOLIS GRAND PRIX

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