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Starker Simón dominiert 125cc-Weltmeisterschaft

Starker Simón dominiert 125cc-Weltmeisterschaft

Was bisher in der 125cc-Saison 2009 geschah: Julián Simón hat das Titelrennen fest im Griff.

Julián Simóns Entscheidung, dieses Jahr wieder in die 125er-Klasse zu gehen, nachdem er zwei Jahre in der 250er-Klasse war, hat sich für den 22-Jährigen ordentlich ausgezahlt - er hat 2009 bislang vier Rennen gewonnen und liegt 57,5 Punkte vor seinem ersten Verfolger in der WM.

Simón kam in das hoch professionelle und erfolgreiche Bancaja Aspar Team und machte schon bei den Tests vor der Saison gute Figur. Neun Podestplätze in zwölf Rennen haben ihn nun kurz vor den ersten Titel geführt. Seine Dominanz ist so groß, dass er theoretisch bereits beim nächsten Rennen in Estoril die Weltmeisterschaft gewinnen könnte; drei Rennen vor Schluss. Alles hängt davon ab, wie seine engsten Verfolger abschneiden.

Die zuletzt gute Form von Nico Terol (Jack & Jones Team) und Bradley Smith (Bancaja Aspar) dürfte aber darauf hindeuten, dass Simón wohl noch etwas länger konzentriert bleiben muss, um den Job zu Ende zu bringen.

Terol begann die Saison eher langsam, konnte mit einem zweiten Platz in Mugello aber bald aufdrehen. Seitdem hat er drei weitere Podestplätze gesammelt, einen Rennsieg in Brünn geholt und war acht Mal hintereinander in den Top Fünf, was ihn auf Platz zwei der WM brachte, fünf Punkte vor Smith.

Nachdem es bei ihm zunächst so ausgesehen hatte, als ob er mit seinen zwei ersten Karriere-Siegen in den ersten fünf Saison-Rennen (in Jerez und Mugello) seinem Bancaja Aspar Teamkollegen Simón auf dem Weg zum Titel im Weg stehen könnte, wurde Smith von Stürzen auf dem Sachsenring und beim Heimrennen in Donington zurückgeworfen.

Simóns und Smiths Teamkollege Sergio Gadea liegt in der WM-Tabelle auf Rang vier, nachdem er in Assen gewann, in Jerez Zweiter und in Le Mans Dritter wurde, dafür aber in Donington und Indianapolis stürzte. Zudem lag der Spanier noch vier Mal außerhalb der Top Ten.

Andrea Iannone begann die Saison in Bestform und holte im abgebrochenen Regenrennen in Katar ebenso den Sieg wie in Motegi. Auch in Barcelona konnte er gewinnen, aber seine übrigen Ergebnisse waren eher durchwachsen und zuletzt sorgte er mit einer angedeuteten Kopfnuss und ein paar harten Worten gegenüber Pol Espargaró für Aufsehen, nachdem die Beiden in Misano aus dem Rennen gestürzt waren. Iannone wurde von der Rennleitung mit 5000 US-Dollar Strafe belegt und gab am Tag darauf eine volle Entschuldigung heraus.

Espargaró liegt derweil auf WM-Rang sechs, direkt hinter Iannone und nachdem er in Indy den ersten Sieg seiner Karriere geholt hatte, war es Pech, dass er in Misano mit dem Italiener aneinander geriet, da er in Richtung seines zweiten Sieges zu fahren schien.

Die jungen Piloten Marc Marquez und Jonas Folger haben in dieser Saison wichtige Erfahrung gesammelt und liegen beide in den Top Ten, auf den Rängen sieben und zehn, womit sie die beiden Deutschen Sandro Cortese und Stefan Bradl zwischen sich haben.

Tags:
125cc, 2009

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