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Denning über die Zukunft von Suzuki

Denning über die Zukunft von Suzuki

Paul Denning beurteilt die MotoGP-Saison von Suzuki 2009.

motogp.com fragte Paul Denning nach einer Beurteilung der diesjährigen Saison. Der Teamchef räumt ein, dass man sich bessere Ergebnisse mit Loris Capirossi, Chris Vermeulen und der GSV-R vorgestellt hatte.

Die Vorsaison verlief für Suzuki noch viel versprechend, es sah so aus, als hätte man mit dem neuen Prototypen gute Fortschritte gemacht, aber die Erfolge blieben aus. Weder Capirossi, noch Vermeulen konnten bislang auf das Podest fahren, 2008 gelang dies Beiden.

Das Team wirkte nicht in der Lage mit der vorderen Gruppe von Fahrern mithalten zu können, beide Fahrer fuhren sehr unterschiedliche Ergebnisse ein. Doch Capirossi blieb dran und stets motiviert, das führte in vier Rennen zu Top-5-Ergebnissen. Damit liegt er auf Platz sieben in der Gesamtwertung bislang und zu einer Vertragsverlängerung für 2010. Vermeulen liegt allerdings nur auf Rang elf in der WM-Tabelle und wird in der kommenden Saison von MotoGP-Rookie Alvaro Bautista ersetzt werden.

“Die Leistung, die wir in dieser Saison gebracht haben, sind nicht so wie erwartet”, sagte Denning. “Besonders nach den guten Tests im Winter. Ich glaube unsere Konkurrenten haben selbst weitere gute Fortschritte gemacht seit dem Winter, wir sind aber auf dem damaligen Niveau geblieben, damit waren wir eben schlechter, als erwartet. Aber Suzuki hat darauf reagiert und weiter verbessert, jetzt kämpfen wir wieder regelmäßiger in den Top-5. Loris liegt auf Rang 7 in der Weltmeisterschaft, das ist zwar nicht unser Traumziel, aber zumindest liegen wir auf der guten Seite der Tabelle.”

Über das bislang beste Rennen der Saison sagte Denning: “Mugello war fantastisch. Insgesamt war der fünfte Platz nicht das Beste, aber wir lagen nur drei Sekunden hinter dem Sieger und an manchen Tagen bedeutet drei Sekunden hinter dem Sieger zu sein, auf dem Podest zu stehen.”

”Loris hat viel Einsatz und Enthusiasmus bewiesen, er hat Mut und er bringt die Aufregung mit die man zum Racing braucht. Chris ist eigentlich auch gut, aber er hat an einem Punkt der Saison das Vertrauen verloren. In Misano, zum Beispiel, fuhr er dieselben Rundenzeiten, wie Loris, aber er hatte in den ersten Runden zu viel Zeit verloren und dann ist es schwer, wieder aufzuholen. Chris ist ein guter Junge, er war gut für Suzuki in den letzten vier Jahren. Er hat sich nie beklagt, wir hatten nie Probleme mit ihm und er war immer professionell und hat sein Bestes gegeben.”

“Manchmal aber, für uns und auch für ihn, ist eine Veränderung das Beste und ich denke sie kann für beide Seiten etwas gutes sein.”

Der Engländer schloss: “In den letzten vier Rennen der Saison wollen wir weiter Druck machen und weiter aufholen auf die Werksteams, auf die Yamaha-Fahrer, Dani Pedrosa und Casey Stoner. Das Niveau ist sehr hoch und es ist wichtig, dass wir mit diesen Jungs gleichziehen. Wir müssen weiter kämpfen und unser Bestes geben.”

Tags:
MotoGP, 2009, Rizla Suzuki MotoGP

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