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Ferguson über Dunlops Vorbereitungen für die Moto2

Ferguson über Dunlops Vorbereitungen für die Moto2

motogp.com traf sich mit Dunlops Jeremy Ferguson, um zu sehen wie sich der britische Reifenhersteller auf die kommende Moto2 vorbereitet.

Dunlop wurde in diesem Jahr als Reifenlieferant für die neue Moto2-Klasse ausgewählt, keine leichte Aufgabe, denn die Firma muss sich auf die neuen 600cc-Maschinen einstellen.

Dunlop Motorsport Manager Jeremy Ferguson erklärt motogp.com wie der derzeitige Lieferant der 125cc- und der 250cc-Klasse vorgeht und welche Faktoren bei der Entwicklung beachtet werden müssen, damit es kosteneffektiv bleibt und dennoch ein Produkt von bester Qualität.

Was waren die unmittelbaren Schritte, die sie auf technischer Seite eingeleitet haben?
Wir haben sofort angefangen, als die ersten BQR und Laglisse in der Spanischen Meisterschaft fuhren und Moriwaki in Japan die Moto2-Maschinen hatte. Mit BQR hatten wir bereits in der Spanischen Meisterschaft gearbeitet und auch in der MotoGP. Zuerst einmal mussten wir die Regularien genau in Betracht ziehen, welche Breiten und Größen zugelassen sind und sind dann damit in der Formula Extreme in Spanien an den Start gegangen.

Wie stellen Sie sicher, dass die Kosten nicht zu hoch werden?
Wir versuchen mit verschiedenen Lösungen die Kosten niedrig zu halten. Zuerst einmal durch die Anzahl der Reifen die pro Team für jedes Rennen verwendet werden dürfen, das wird wohl in Estoril endgültig entschieden werden. Ich denke, es werden weniger, als in der MotoGP sein.

Wir haben zudem entschieden, nur eine feste Felgenbreite zu verwenden, damit können die Teams nicht mit verschiedenen herum testen. Wir werden 3.75'' (9.53cm) für vorn und 6'' (15.24cm) für die Hinterreifen, vorn und hinten einen Durchmesser von 17'' (43.18cm) anbieten. Damit wird es kein Team geben, das sagt 'wir müssen noch einen 3.6'' Vorderreifen oder 3.82'' ', oder irgendwelche anderen Kombinationen testen. Damit sparen wir ebenfalls Kosten.

Wir werden zwei verschiedene Varianten von Slicks anbieten, aber nur einen Regenreifen pro Wochenende. Man muss eine angemessene Leistung bieten und auf manchen Strecken spielt auch die Sicherheit eine besondere Rolle, dort müssen die Spezifikationen mit besonderen Anforderungen arbeiten, wie in Phillip Island, zum Beispiel.

Wann werden die ersten Reifen für die Teams verfügbar sein?
Wir haben vor bis November alles so fertig zu haben, dass die Teams bereits die Reifen für die Tests verwenden können. Wir stellen bereits die Mischung zusammen, nachdem wir die Aufbau-Parameter festgelegt haben. Wir sortieren also die verschiedenen Mischungen, welche für die jeweilige Strecke passen und welche nicht.

Wie hilfreich sind die Daten, die Sie aus der 125cc/250cc-Klasse bereits haben, oder die noch aus der MotoGP bis 2007 vorhanden sind?
Die Rennstrecken sind immer noch gleich, wir haben also zu allen bereits Renndaten aus der MotoGP und der 250cc-Klasse. Die Maschinen allerdings, sind nicht mehr die selben, dass sehen wir schon an denen, die bereits getestet werden, aber das ist kein Problem wir können ja daran arbeiten. Wir müssen nur sicher stellen, dass wir die richtigen Mischungen für die jeweiligen Strecken anfertigen.

Was erwartet sich Dunlop von der Moto2?
Sie ist für alle etwas völlig neues. Was wir erreichen wollen, um ehrlich zu sein ist dort hin zu kommen, wo Bridgestone in der MotoGP bereits ist. Gute Reifen auf hohen Niveau, einen engen Wettkampf. Man kann sehen, dass sie einen guten Standard haben, denn viele fahren die besten Rundenzeiten im Rennen in ihren letzten Runden, damit hat der Reifen seine Funktion bestens erfüllt.

Wir werden alle Teams gleich behandeln, und damit dasselbe System wie in der MotoGP verwenden. Alle Reifen werden mit einem Etikett versehen sein und von Mike Webb und seinen Leuten zu Beginn des Wochenendes verteilt werden.

Tags:
250cc, 2009, GP CINZANO DI SAN MARINO E DELLA RIVIERA DI RIMINI

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