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Burgess über die Beziehung zu Rossi

Burgess über die Beziehung zu Rossi

Jeremy Burgess, der Chefmechaniker von Valentino Rossi im Fiat Yamaha-Team, hat die Arbeitsdynamik zwischen den beiden und die damit verbundenen Erfolge erklärt.

Valentino Rossis Fähigkeit, die Yamaha YZR-M1 eng zusammen mit seinem Chefmechaniker im Fiat Yamaha-Team zu entwickeln, bildet die Grundlage für den Erfolg der Beiden beim japanischen Hersteller. So glaubt zumindest der Australier.

Vor dem Iveco Australien Grand Prix auf Phillip Island vom 16. - 18. Oktober sprach Burgess über die Wichtigkeit von Rossis Input bei der Entwicklung des Motorrades, welches bisher drei Weltmeisterschaften gewinnen konnte.

Burgess ging mit Rossi, als der 2004 von Honda zu Yamaha wechselte. Das Sieg-Paar blieb zusammen und setzte den Erfolg fort. Burgess meint, dass der Input des sechsfachen MotoGP-Weltmeisters dafür ebenso wichtig war, wie seine eigene technische Erfahrung.

"Ich denke, dass Motorradsport nie wieder dasselbe sein wird, da Valentino Rossi gezeigt hat, dass er auf einer Honda gewinnen konnte, auf welcher kein anderer Fahrer gewinnen konnte und dass er dann einfach die Yamaha nehmen konnte, auf der auch kein anderer Fahrer konstant gewinnen konnte und gewann auf ihr", sagte Burgess.

"Ich konnte nicht zu Yamaha kommen und herumschreien und klagen und die Dinge ändern, die sie taten. Es war notwendig mit Valentino und den Yamaha-Ingenieuren zusammenzuarbeiten, um die Probleme zu lösen, die sie hatten. Wir mussten einen Schritt zurückgehen und analysieren, warum wir zu jener Zeit oder sie zu einer anderen Zeit nicht so konkurrenzfähig waren, wie der Gegner. Wir mussten die Richtung diplomatisch ändern ohne die anderen dastehen zu lassen, als hätten sie Fehler gemacht."

Burgess fuhr fort: "Natürlich ist es, aus Ingenieurssicht, mein Ziel, ein Bike zu bauen, welches alle Fahrer fahren können. Es ist ein sehr gut abgestimmtes Motorrad, welches von Valentino Rossi entwickelt wurde. Und jeder Fahrer, der hier ankommt, braucht sich über die Entwicklung keine Sorgen machen. Sie haben das Glück, dass sie die Informationen, die wir über viele Jahre zusammengetragen haben, einsehen können. Und außerdem haben wir in den letzten zwei Jahren - gerade auf den Bridgestone-Reifen - gute Setups zusammengestellt. Es ist also nicht so einfach das Bike zu entwickeln wie es zu fahren. Wir haben einen Fahrer, Valentino, der das Motorrad entwickelt und wir haben auf der anderen Seite Fahrer, die das Motorrad einfach nur zu fahren haben.

"Wenn Fahrer wie Mick oder Valentino eine Zahl an Weltmeistertitel aufreihen, dann ist es klar, dass sie in einer anderen Gruppe sind. Natürlich aber waren und sind sie in der Box sehr verschieden. Valentino ist ein bin-ich-glücklich-fahre-ich-gut-Typ, aber dennoch nimmt er seinen Job sehr ernst. Es macht ihm Spaß und er hat sehr viel Talent. Mick hingegen war in der Box sehr erbittert. Und ihm war es sehr ernst mit dem was er tat und erreichte sehr viel. Wenn man beide in einem Satz zusammenfassen soll, dann könnte man sagen, dass es Valentino Spaß macht, Rennen zu fahren während es Mick Doohan Spaß machte, zu gewinnen."

Tags:
MotoGP, 2009, Iveco AUSTRALIAN GRAND PRIX, Valentino Rossi, Fiat Yamaha Team

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