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Pasini hofft auf Stabilität bei den letzten Rennen

Pasini hofft auf Stabilität bei den letzten Rennen

Mattia Pasinis Saison gleicht einer Achterbahnfahrt, die in Portugal eine erneute Wende nahm. Dennoch blickt der italienische 250ccm-Pilot hoch motiviert auf den Rest der Saison.

Mattai Pasinis Saison war bisher alles andere als einfach. Sein Team wurde von finanziellen Problemen geplagt und ein paar unkonstante Ergebnisse machten das Jahr bisher zu einer Stop-and-Go-Saison für den Italiener.

Der 24-jährige begann das Jahr 2009 im Team Toth. Aber eine Reihe finanzieller Schwierigkeiten bedeuteten, dass der Emmi Caffe Latte-Teambestizer Daniel Epp in Estoril einspringen musste. Er unterstützte Pasini beim portugiesischen Event mit finanziellen Mitteln.

Nachdem Pasini das Freitagstraining verpasste, konnte er am Samstag unter der Flagge des Team Globalgest wieder auf die Piste gehen - mit von Epp gestelltem technischen Support und den Mechanikern aus dem Team Toth, die weiterhin mit ihm arbeiten werden. Pasini behielt die Ruhe und sicherte sich einen beachtlichen achten Rang im Rennen am Sonntag. Gestartet war er von sieben.

Fünf Podien - inklusive einem Sieg in Mugello - stehen dieses Jahr auch fünf Ausfälle entgegen. Dennoch ist Pasini jetzt froh, die Probleme aussortiert zu haben und er bereitet sich intensiv auf die letzten drei Rennen der Saison vor.

Wie wichtig ist es für die letzten Rennen 2009 etwas Stabilität zu haben?
"Nach den Problemen mit dem Team Toth über das Jahr hinweg entschied Aprilia, nicht mehr mit uns zu arbeiten. Darum mussten wir eine andere Lösung finden. Caffe Latte gab mir diese Möglichkeit und darum bin ich glücklich, die letzten paar Rennen mit dieser Truppe fahren zu können. Ich denke, dass es ruhiger wird. Denn die Situation war dieses Jahr nie richtig klar. Es war so komisch, immer Probleme mit der Bezahlung zu haben und das Motorrad stand dennoch schon in der Box. Das ist nicht einfach für uns. Aber jetzt haben wir dies ausgetauscht und wir wollen die letzten vier Rennen reibungslos über die Bühne bekommen."

Und war es Dir wichtig, das gleiche Team an Mechanikern für den Rest der Saison zu behalten?
"Das ist eine gute Struktur und meine Jungs sind ja schon mit mir in dieses Team gekommen. Daher haben wir sicher etwas mehr Stabilität und das ist wichtig für uns. Meine Jungs kommen auch jetzt wieder mit mir, denn ich kenne meine Mechaniker. Und es ist besser mit ihnen zu arbeiten, denn sie kennen mich. Das ist mir extrem wichtig."

Welchen Unterschied hätte es in Deiner Saison gemacht, wenn diese Probleme nicht aufgetreten wären?
"Der erste Teil der Saison war sehr eigenartig, denn ohne Wintertest waren die ersten zwei oder drei Rennen extrem hart, da das Setup des Bikes absolut nicht perfekt war. Ich konnte das Motorrad nicht in meinem Modus fahren und das war hart. In Mugello aber fanden die richtige Balance. Ich bin mir sicher, dass wenn wir die Saison in diesem Modus gestartet hätten, dass wir um den Titel hätten kämpfen können. Doch nun ist der dritte Platz ein realistisches Ziel. Ich bin jetzt entspannt, was sehr wichtig ist und wir werden das im nächsten Rennen sehen."

Was willst Du in den letzten drei Rennen der Saison erreichen?
"Dieses Jahr denke ich, dass ich zu viele Fehler gemacht habe und auch sehr viel Pech hatte. Aber die Fehler kamen, weil ich nicht entspannt war. Ich hatte so viele Probleme im Fahrerlager, aber jetzt bin ich entspannt und brauche Resultate. Wir müssen bei jedem der verbleibenden Rennen um den Sieg kämpfen."

Du hast dieses Jahr ein MotoGP-Bike von Ducati getestet…
"Ducati und Pramac gaben mir diese Möglichkeit und ich bin so glücklich. Wir werden nächstes Jahr sehen, aber ich hatte zumindest schon mal die Möglichkeit am Ende des Jahres in die MotoGP zu gehen. Aber ich würde das Motorrad gern erst besser kennenlernen. Es ist ganz anders und ich will erst eine gewisse Anzahl Kilometer abspulen. Ich denke, dass die MotoGP das Oberste ist und ich will dort Rennen fahren, mich verbessern, verstehen und Resultate holen. Wir werden sehen. Natürlich ist es schwer und es ist eine härtere Kategorie, wo das Motorrad ganz anders ist. Aber wenn deine Mentalität stimmt, dann denke ich, dass wir das bewerkstelligen können."

Ist die Moto2 eine machbarerer Option für Dich?
"Ich denke, dass die Moto2 großartig werden wird, da sie eine neue Klasse mit einem neuen Bike ist, mit einem Motor, was es zu einem großen Spektakel machen wird. Aber das ist momentan noch nicht klar. Es ist schwer, eine gute Wahl zu treffen und das Glück spielt eine große Rolle. Im Moment müssen wir alle Möglichkeiten und Gelegenheiten prüfen. Wir müssen das machen, was am besten für mich ist und ich denke in den nächsten zwei oder drei Wochen werden wir entscheiden, was wir machen."

Tags:
250cc, 2009, bwin.com GRANDE PREMIO DE PORTUGAL, Mattia Pasini

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