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Lorenzo dankbar, weil unverletzt

Lorenzo dankbar, weil unverletzt

Jorge Lorenzo mag zwar im WM-Kampf wertvollen Boden auf seinen Rivalen Valentino Rossi verloren haben, aber der Spanier wollte nach seinem Sturz auf Phillip Island nicht traurig sein.

Sein Ausscheiden aufgrund eines Sturzes beim Iveco Australian Grand Prix hat Jorge Lorenzo 38 Punkte hinter WM-Spitzenreiter Valentino Rossi zurückgeworfen, aber der Spanier wollte von dem Rennen auf Phillip Island dennoch nur das Positive mitnehmen.

Lorenzo touchierte in der ersten Kurve der ersten Runde mit seiner Maschine die Ducati von Nicky Hayden und landete im Kies, womit Rossis zweiter Platz hinter Rennsieger Casey Stoner den Italiener in der Gesamtwertung noch weiter enteilen ließ.

"Ich machte einen guten Start, war aber sehr nahe an Nicky und habe nicht erwartet, dass er so schnell bremst. Also habe ich Nicky berührt und konnte nicht auf der Maschine sitzen bleiben", erklärte Lorenzo. "Meine Vorderbremse ist gebrochen und ich konnte die Kurve nicht anbremsen. Ich hatte zwei Optionen: geradeaus fahren oder die Kurve nehmen. Ich versuchte, die Kurve zu nehmen, hatte aber keine Bremse und das Hinterrad hielt nicht, also stürzte ich. Ich habe eine kleine Verletzung an Nase und Finger, das könnte aber schlimmer sein."

Die Erleichterung darüber, dass er ohne ernsthafte Verletzungen davongekommen war, verdrängte dann auch die Enttäuschung darüber, dass er im Titelkampf viele Punkte verloren hatte.

"Nein, das ist nicht das Wichtigste, denn so etwas passiert", sagte er zu Rossis gewachsener Führung. "Es war schwierig, den WM-Titel zu holen, aber ich bin gestürzt. Am wichtigsten ist mir meine Gesundheit, aber jetzt bin ich etwas weniger gesund!"

Tags:
MotoGP, 2009, Iveco AUSTRALIAN GRAND PRIX, Jorge Lorenzo, Fiat Yamaha Team

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