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Die Meister-Saison im Rückblick von Simón

Die Meister-Saison im Rückblick von Simón

Julián Simón blickte auf die Saison 2009 zurück, in welcher er als Weltmeister der Klasse bis 125ccm gekrönt wurde.

Für viele Fahrer gibt es nichts besseres, als sich einen Weltmeistertitel zu sichern, aber Julián Simóns Saison 2009 in der 125ccm-Klasse hatte einen Beigeschmack der Missionserfüllung. Nachdem der Fahrer aus Villacañas nach zwei Jahren in der 250ccm-Klasse wieder in die 125ccm-Kategorie gewechselt war, wurde diese Entscheidung durch den WM-Titel und sieben Siege auf dem Weg dorthin gerechtfertigt.

Vor dieser Saison hatte er nur zwei Podestplätze auf seinem Konto - einen Sieg in Donington 2005 und einem dritten Platz in Japan 2006, jeweils in der 125ccm-Klasse. Doch zwölf Weitere über die Saison 2009 waren die Basis, die zu Simóns Erfolg führten.

"Es war ein unglaubliches Gefühl. Ich sah mein gesamtes Team auf den TV-Wänden und es war ein ganz besonderer Moment für mich", sagte der 22-jährige über den Augenblick, als er sich den Titel nach einem harten Kampf gegen seinen Bancaja-Aspar-Teamkollegen Bradley Smith mit seinem fünften Saisonsieg auf Phillip Island gesichert hatte. "Ich fuhr am Kurvenausgang sehr nah an ihn (Smith) heran und dachte: 'Ok, ich probier es.' Ich wusste, dass wenn ich ihn überhole, ich die Meisterschaft gewinne. Wenn nicht, kein Problem, der zweite Platz wäre auch gut für das Championat gewesen."

Simón fügte an: "Es war unglaublich. Ich erinnerte mich auch an die letzten sechs Jahre ohne Podestplätze, keine Siege und nun war ich der Weltmeister. Daher war das ein unvorstellbarer Moment für mich."

Über seine Entscheidung in die 125ccm-Klasse zurückzukehren, sagte Simon: "Als ich das 125ccm-Motorrad zum ersten Mal ausprobierte, hatte ich Vertrauen in das Team. Sie waren wie eine Familie, sie arbeiteten sehr gut und sie hatten reichlich Erfahrung in der 125ccm-Klasse. Von dem Moment an dachte, ich, dass eine gute Saison möglich wäre."

"Ich war mit einer Pole in Katar sehr schnell an der Spitze und hatte auch in Japan ein gutes Resultat. An dem Punkt wusste ich, dass ich eine starke Mentalität haben. Ich kam nach Jerez und führte die Weltmeisterschaft an. Als ich dort aber stürzte, dachte ich, dass ich etwas relaxter sein und in jedem Rennen etwas anders arbeiten muss. Irgendwas änderte sich."

Über seine Back-to-Back-Siege zur Saisonmitte, fügte er an: "Die wichtigsten Rennen des Jahres waren im Donington Park und in Deutschland."

Jetzt, wo er die 125ccm-Klasse erobert hat, wird Simón in die Moto2 aufsteigen und in der Eröffnungssaison dieser neuen Klasse antreten und weiterhin im Aspar-Team bleiben.

"Moto2 ist etwas komplett anderes als die 250er", sagte Simon. "Es wird schwer, aber das Aspar-Team hat mit dem Aprilia-Chassis ein sehr gute Projekt und ich denke, dass gute Ergebnisse möglich sein werden."

Tags:
125cc, 2009, Julian Simon, Bancaja Aspar Team 125cc

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