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Aoyama schaut auf siegreiche letzte 250ccm-Saison zurück

Aoyama schaut auf siegreiche letzte 250ccm-Saison zurück

Der letzte 250ccm-Weltmeister jemals schaut zurück, wie sich die Saison 2009 entwickelte. Ein Jahr, welches einen Kampf mit Marco Simoncelli bis zum Schluss und ein Finale des Schreckens in Valencia enthielt.

Nachdem er im Jahr 2000 als WildCard-Pilot in der Viertelliter-Klasse debütiert hatte, konnte sich Hiroshi Aoyama, mit dem beeindruckenden Rekord in allen 16 Rennen der Saison 2009 zu punkten, den Weltmeister-Titel bei den 250ern sichern. Es war die letzte Saison dieser Kategorie.

Marco Simoncelli mag mehr Rennen als der neue 250ccm-Champion gewonnen haben - sechs seiner Siege stehen vier von Aoyama gegenüber - und Héctor Barberá mag mit vier Polepositions die doppelte Anzahl geschafft haben, als es der Japaner tat. Doch es war Aoyamas Konstanz, dass er immer in den Top Acht ins Ziel kam, die ihm den verdienten Weltmeister-Titel nach seiner sechsten vollen Saison in dieser Klasse einbrachte.

"Zu Beginn der Saison war es mein Ziel, in jedem Rennen um die Top Fünf zu kämpfen. Wenn wir das schaffen würden, wussten wir, dass es ein großartiges Ergebnis für uns wäre", erklärte Aoyama. "Für mich war der Wendepunkt der erste Teil der Saison, gerade in Jerez, Assen, England und Malaysia. Das waren vier wichtige Siege."

Ein weiterer Ansporn, der Aoyama die gesamte Saison über antrieb und ihm den Titel erst beim letzten Rennen in Valencia sicherte, war sein enger Kampf mit dem 2008er-Champion Simoncelli. Des Italieners starkes Finish der Saison bescherte einen spannenden Höhepunkt.

"Am Anfang der Saison hatte Marco einiges Pech und konnte nich so viele Punkte holen", sagte Aoyama. "Daher kämpften vom Beginn bis zur Mitte der Saison Álvaro (Bautista) und ich um die Meisterschaft und er setzte mich wirklich sehr unter Druck. Aber im letzten Teil der Saison war es Marco. Er gewann das Rennen auf Phillip Island und ich wurde Siebter. Daher denke ich, dass das der schlechteste Moment der Saison für mich war. Es war auch für uns ein Wendepunkt."

Er setzte fort: "In den letzten drei Rennen hatte ich die Chance, den Titel zu gewinnen. Aber Marco wurde besser und wir mussten stark sein. Ich fühlte mich komisch, denn wenn ich das Rennen gewonnen hätte, hätte ich den Titel holen können und ich war noch nie zuvor in einer solchen Situation. In Malaysia war es das erste Mal, dass ich direkt gegen Marco kämpfte und in diesem Rennen dachte ich einfach nur ans Gewinnen."

Aoyama musste bis zum Finallauf der Saison in Valencia warten, um den Titel zu holen. Und es war ein Rennen, welches das Unerwartete brachte. Ein Austritt für den 28-jährigen brachte dramatische Szenen, bevor Simoncelli stürzte und damit alle Hoffnungen des Italieners dahin waren.

"Mein Ziel war einfach klar: Ich wollte dieses Rennen gewinnen", sagte Aoyama. "Dieses Rennen war sehr emotional. Als ich die Linie überfuhr dachte ich an alles, was wir in diesem Jahr erreicht hatten und wie lange es für mich gedauert hatte, diese Meisterschaft zu gewinnen. Es war fantastisch, ein großartiger Moment!"

Tags:
250cc, 2009, Hiroshi Aoyama

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