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Rossis Zusammenfassung des neunten Titels

Rossis Zusammenfassung des neunten Titels

Der neunfache Weltmeister spricht in einem exklusiven Interview über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und fasst eine historische Saison 2009 zusammen.

Valentino Rossis Bestätigung als Weltmeister 2009 in Sepang, fügte ein weiteres Kapitel in die Liste beeindruckender Erfolge des italienischen Fahrers hinzu. Ein siebenter Titel in der Königsklasse, mit jeweils einem in der 125er- und 250er-Klasse, unterstrich einmal mehr - wenn überhaupt noch nötig - seinen Status als eine der Größen im Grand Prix-Motorradsport aller Zeiten.

Die Krone des 30-jährigen kam trotz heftiger Kämpfe mit seinem Fiat Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo, der seine Plan, Rossi auf dem Weg zum Titel mächtig unter Druck zu setzten, früh in der Saison umsetzen konnte.

"All die Kämpfe gegen Jorge, besonders die ganz engen wie Barcelona, Assen und Sachsenring, waren so wichtig, was das Endergebnis anging", kommentierte Rossi. "Wenn es einen besonderen Schlüsselmoment gab, ist es Catalunya. Es war, wie ich denke, das Highlight der Saison. In den nächsten zehn Jahren werde ich mich, wenn ich an 2009 zurückdenke, wahrscheinlich an die letzte Runde und die letzte Kurve von Catalunya erinnern, ganz bestimmt sogar."

Rossi setzte fort: "Ich wusste, dass Jorge auf dem Yamaha-Bridgestone-Paket verdammt schnell sein würde. Manchmal überraschte er mich, denn er kann sehr schnell fahren, aber ich hatte erwartet, dass er der Hauptkonkurrent in der Meisterschaft werden würde. Es ist schon komisch, denn du hast das gleiche Bike, wie dein Konkurrent. Also kennst du seine Maschine, aber du weißt nicht, welchen Vorteil jeder hat."

Zu Siegen ist etwas, woran sich Rossi schon gewöhnt hat, aber er genießt noch immer die Herausforderung, die ihm Rivalen wie Lorenzo bieten.

"Der Geschmack des Sieges ist etwas besonderes, besser als irgendetwas anders. Aber der Kampf, der Nervenkitzel in der letzten Runde, die Aufregung, jemanden zu überholen, kommt da schon sehr nahe heran", sagte er. "Zum neunten Mal Weltmeister zu sein, ist unglaublich. Wenn du anfängst, denkst du immer Schritt für Schritt. Als ich in der 125er-Klasse ankam war der erste Traum, das erste Rennen zu gewinnen. Der zweite war dann, die Weltmeisterschaft zu gewinnen und danach zu den 250ern zu gehen. Du nimmst immer nur einen Schritt aufs Mal, aber ich hätte mir nie vorstellen können, neun Weltmeisterschaften zu gewinnen."

Abschließend streifte Rossi noch das Thema seiner Zukunft und fügte an: "Mitte letzten Jahres entschied ich, für weitere zwei Jahre bei Yamaha zu unterschreiben. Das bedeutete, dass ich mich bereit für zwei weitere Jahre fühlte. Das Ziel ist immer dasselbe: Versuchen schneller zu sein, als in diesem Jahr und versuchen, die Meisterschaft zu verteidigen."

"Die Beziehung zwischen mir und Yamaha ist etwas ganz besonderes. Daher denke ich, dass es keine gute Idee wäre, das Motorrad zu wechseln und zu einem anderen Team zu gehen."

Tags:
MotoGP, 2009, Valentino Rossi

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