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Jacque gegen Nakano: Ein Titel-Kampf bis zum Schluss

Jacque gegen Nakano: Ein Titel-Kampf bis zum Schluss

Das Gerangel um die 250er-Weltmeisterschaft 2000 zwischen den Chesterfield Yamaha Tech 3-Teamkollegen war einer, der bis zur letzten Runde des letzten Rennens auf Phillip Island andauerte.

Die Protagonisten eines der spannendsten Finisches einer Weltmeisterschaft waren der Franzose Olivier Jacque und sein japanischer Teamkollege Shinya Nakano. Sie trugen ihren Kampf um den Viertelliter-Titel bis in die letzten Sekunden der Saison 2000 aus.

Nur durch wenige Punkte nach 15 Saisonläufen getrennt, kam das Duo mit den höchsten Erwartungen zum letzten Rennen des Jahres nach Australien. Jacque ging später als Sieger hervor, nachdem er die bessere Windschatten-Taktik an den Tag legte und das Rennen mit 0,014 Sekunden Vorsprung auf Nakano gewann.

"Es war sehr riskant. Ich hätte ihn eher überholen können, aber er hatte eine sehr gute Saison, ein sehr gutes Rennen und er hätte den Titel auch verdient gehabt. Darum zockte ich. Es war wirklich riskant, die letzte Kurve, die letzte Gerade", sagte der Franzose 2006 in einem Interview.

Jacque erinnerte sich auch noch genau an die Gefühle von vor dem Start des Rennens.

"In Australien war klar, dass der das Championat gewinnt, der vor dem anderen ins Ziel kommt", fügte er hinzu. "Der Druck war sehr hoch, ich erinnere mich daran. Aber es war sehr psychologisch. Wir waren im gleichen Raum und zogen uns am selben Ort um. Das war eine harte Zeit, denn du brauchtest wirklich einen Fleck zum ausruhen und konzentrieren."

Nakano focht hart, um Jacque Konkurrenz zu machen, um sich zu bewähren. Und er machte seinem Teamkollegen die ganze Zeit ordentlich Druck.

"Im Team waren alles Franzosen und das ist auch Olivier. Wenn ich also immer hinter ihm war, konnte ich nichts bekommen. Daher versuchte ich, dem Team mein Potenzial zu zeigen und deswegen gab ich in jedem Rennen, in jeder Runde wirklich alles, um vor ihm ins Ziel zu kommen", sagte Nakano.

"An dieses Rennen erinnere ich mich noch immer", fuhr er fort und blickte auf die Titelentscheidung. "Vor dem Rennen war meine Strategie natürlich, mein Bestes zu geben und von der ersten Runde an ordentlich Druck zu machen. Ich habe nicht gebetet, ich bin einfach da raus gegangen und hoffte, dass ich das richtige Resultat holen kann."

Im beigefügten Video können Sie die Interviews mit beiden Fahrern ebenso sehen, wie die Aufnahmen ihres Kampfes auf der Strecke. Morgen blickt motogp.com auf die italienischen Rivalen Valentino Rossi und Max Biaggi zurück.

Tags:
MotoGP, 2010

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