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Suzuki Boss ist bereit für Sepang

Suzuki Boss ist bereit für Sepang

Paul Denning spricht mit motogp.com über die anstehenden MotoGP-Tests in Sepang im Februar, wo sein Rizla Suzuki Team den 2010er-Prototypen erstmals ausführen wird.

Rizla Suzuki Team Manager Paul Denning ist gespannt auf den ersten offiziellen MotoGP-Test des Jahres 2010 Anfang Februar in Sepang. Sein Team ist gerade bei den letzten Vorbereitungen, um die neueste Version des GSV-R Prototypen auszuprobieren.

Viel harte Arbeit wurde in den Wintermonaten verrichtet, um die Maschine für die Piloten Loris Capirossi und Álvaro Bautista in der Saison 2010 so stark wie möglich zu machen.

"Das Entwicklungs-Team konzentriert sich darauf, die Maschine anpassbarer zu machen, es wird einige umfangreiche Chassis-Entwicklungen geben und in Sepang wird zumindest ein komplett neu designter Rahmen zum Testen bereit sein. Wir werden auch die Kraftentwicklung ruhiger und für den Fahrer einfacher nutzbar gestalten. Das Feedback (aus dem Werk) war positiv", erklärte Denning gegenüber motogp.com.

"Es bedurfte vieler Simulationen, sowie Werkbanks- und Laufstands-Test, denn mit neuen Entwicklungen kann man in Japan zu dieser Jahreszeit nicht wirklich ausrücken, weil das Wetter schlecht oder die Temperaturen niedrig sind. Wir werden also wirklich erst alles sehen, wenn wir in Sepang auf die Strecke gehen."

Ein dreitägiger Test in Estoril vergangenen November, wo Bautista und Suzuki-Testfahrer Nobuatsu Aoki die GSV-R des Vorjahres ausführten, brachte wichtige Informationen für die Arbeit an der 2010er-Maschine, während sie für Sepang vorbereitet wurde.

"Ich denke nicht, dass wir uns darauf verlegen werden, in Sepang bei den Rundenzeiten die Welt in Brand zu setzen", meinte Denning. "Es geht mehr darum, an den Schwächen der Maschine zu arbeiten und sie anpassbarer zu machen, auch an verschiedene Bedingungen und niedrige Temperaturen. Wie viel wir davon in Sepang machen können, ist schwer zu sagen, aber das Werk von Suzuki hat vor dem Test in Estoril viel Arbeit erledigt und das hat eine sehr gute Richtung geboten, denn es war dort sehr kalt und wir konnten einige Probleme ausmerzen, die wir hatten. Drücken wir also die Daumen, dass die Entwicklungen in die richtige Richtung gegangen sind, es wird aber das erste Mal sein, dass wir die 2010er-Maschine sehen. Wir wissen, welche Entwicklungen einfließen, aber wie das alles zusammenspielt werden wir erst sehen, wenn die Jungs im Februar fahren."

Denning fügte an: "Die Maschine war beim Estoril-Test definitiv besser als im Rennen. Sie war fahrbarer, es war einfacher, eine konstante Rundenzeit zu fahren und es gab etwas mehr Grip. Gegen Ende des Tests in Estoril begann Álvaro erstmals damit, detailliertes Feedback zur Maschine zu geben, denn bis dahin bestand sein Job darin, sich an die Maschine zu gewöhnen."

Zum Abschluss bestätigte Denning noch, dass Suzuki im 50. Jubiläumsjahr seiner Renn-Tätigkeit ein spezielles Logo mitführen wird, um diesen Meilenstein zu feiern.

Tags:
MotoGP, 2010, Rizla Suzuki MotoGP

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