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Gresini-Team setzt am ersten Tag ein Zeichen

Gresini-Team setzt am ersten Tag ein Zeichen

Die San Carlo Honda Gresini-Piloten Marco Melandri und Marco Simoncelli saßen am Donnerstag in Sepang erstmals auf der 2010 RC212V.

Die Honda Gresini-Piloten Marco Melandri und Marco Simoncelli waren erleichtert, dass sie nach einem schwierigen Start mit der 2010-Version der RC212V, ihre ersten Runden mit dem neuen Prototypen abgespult haben.

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Das Duo arbeitete am ersten von zwei Testtagen auf dem Sepang Circuit am richtigen Setup und konzentrierte sich dabei auf die Kombination aus Traktion und Leistungsabgabe ihrer jeweiligen Maschine. Bei Temperaturen um die 32 Grad waren beide Piloten am Ende des Tages zwar erschöpft, freuten sich aber schon darauf am Freitag die Arbeit wieder aufzunehmen.

"Es lief heute weder richtig schlecht, noch brillant. Aber für den ersten Tag bin ich ganz zufrieden", erklärte MotoGP-Rookie Simoncelli, der insgesamt 54 Runden abspulte. Seine schnellste Rundenzeit betrug 2:03.563 Minuten. "Wir haben verschiedene Dinge getestet, um herauszufinden, in welche Richtung wir gehen sollten. Jetzt müssen wir schauen, was wir herausgefunden haben. Wenn wir die Daten analysiert haben, bin ich überzeugt, dass wir die Puzzleteile zusammensetzen können und morgen in die richtige Richtung arbeiten."

"Ich muss die Maschine noch besser verstehen, um ein richtiges Feedback geben zu können. Mit der 250 war es einfach: nach ein paar Verbesserungen konnte ich die Resultate bringen, aber mit der MotoGP-Maschine ist es schwieriger das richtige Setup zu finden. Im Vergleich zur Maschine, die ich getestet habe, ist positiv, dass sich die hintere Traktion verbessert hat. Aber vorne ist es für mich noch schwierig, denn es ist für mich ziemlich hart, das Limit herauszufinden. Trotz allem bin ich zuversichtlich für morgen und ich bin überzeugt, dass wir viel besser sein werden", ergänzte Simoncelli.

Teamkollege Melandri sagte: "Es war heute schwierig für uns und ich denke, der Grund warum wir Zeit verloren haben, ist, dass wir mit dem komplett falschen Setup gestartet sind. Wir haben den ganzen Tag in eine Richtung gearbeitet und es wurde schlimmer und schlimmer. Danach haben wir realisiert, dass wir den falschen Weg gegangen sind. Leider hat es angefangen zu regnen, als wir begonnen haben in eine andere Richtung zu arbeiten. Ich konnte nur mehr eine Runde fahren, aber das Gefühl war sofort besser."

Melandri, der 50 Runden abspulte, fuhr eine Rundenzeit von 2:03.609 Minuten. "Das Positive an der Sache ist, dass wir Reifen sparen konnten. Damit haben wir morgen mehr zur Verfügung und wir haben eine bessere Idee, in welche Richtung wir arbeiten müssen. Ich bin zufrieden. Leider oder glücklicherweise unterscheidet sich das Bike sehr von dem, das wir in Valencia letztes Jahr getestet haben. Schade, dass wir soviel Zeit verloren haben, aber wir werden es morgen besser machen", sagte Melandri.

Tags:
MotoGP, 2010, Marco Simoncelli, Marco Melandri, San Carlo Honda Gresini

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