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Rossi am ersten Tag in Sepang Schnellster

Rossi am ersten Tag in Sepang Schnellster

Die MotoGP-Piloten haben ihren ersten Testtag in Malaysia beendet. Der Weltmeister von 2009 war dabei der Schnellste.

Ein arbeitsreicher Testtag der offiziellen MotoGP-Fahrer ging am Donnerstagabend auf dem Sepang International Circuit zu Ende. Die 2010er Prototypen wurden auf die bevorstehende Weltmeisterschaft vorbereitet.

Fiat Yamaha’s Valentino Rossi war dabei der Schnellste der 17 Piloten. Die Zeit des Italieners mit der neuen M1 lag mit 2:01,411 Minuten dabei eine runde Sekunde hinter der Pace aus dem letzten Jahr (2:00,518 Min.). Mit dieser Zeit hatte er sich für das Rennen 2009 die Poleposition gesichert. Heute arbeitete er weiter am Chassis und am Motor, den er zuerst in Valencia im letzten November schon ausprobiert hatte.

Casey Stoner wurde mit seiner Ducati Desmosedici GP10 um 0,491 Sekunden geschlagen. Das Ducati Marlboro Team probierte dabei neue Federgabeln und zwei neue Verkleidungen. Diese wurden schon bei den letzten vier Rennen der Saison 2009 ausprobiert. Auch der Motor hat ein Re-Design erhalten.

Gleich wieder vorn mit dabei war Colin Edwards, der seine Session auf der M1 des Monster Yamaha Tech 3 Teams sichtlich genoss. Der Amerikaner, der in der letztjährigen Meisterschaft Gesamtfünfter wurde, war der dritte und damit letzte Fahrer, der es unter die Marke von 2:02-Minuten schaffte. Seine beste Zeit lag bei 2:01,932 Minuten.

Der erste Fahrer auf der Strecke war an diesem Tag Loris Capirossi. Um 9:07 Uhr Ortszeit ging der Italiener raus. Er schaffte die viertschnellste Zeit des ersten Tages. Nach 58 Runden stand eine Bestmarke von 2:02,102 Minuten zu Buche. Das Suzuki-Werksteam hat dabei drei neue Chassis zum Testen für den Veteran mitgebracht. Eines davon stammt aus 2009, die anderen beiden waren neu. Der neue Motor wird allerdings erst beim nächsten Test in Sepang Ende Februar zur Verfügung stehen.

Jorge Lorenzo ließ sich bis zur vorletzten seiner 57 Runden Zeit, um seine persönliche Bestzeit von 2:02,165 Minuten auf der neuen M1 abzuliefern. Der Vizeweltmeister von 2009 beendete den Tag mit einem Rückstand von 0,754 Sekunden auf seinen Rivalen und Teamkollegen Rossi.

Repsol Honda testete das neue Motorrad mit leichten Modifikationen am Chassis, welches beim letzten Valencia-Test schon genutzt wurde. Ihr Motor, auf bessere Haltbarkeit getrimmt, und ein paar neue Elektroniken wurden von Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa ausprobiert, die sich auf den Rängen sechs und acht in den Zeitenlisten wiederfanden. Der Italiener lag 0,465 Sekunden hinter Lorenzo, Ducati Marlboro-Pilot Nicky Hayden war mit einer Zeit von 2:02,792 Minuten Siebter.

Die ersten Erfahrungen mit der Desmosedici GP10 sammelte Mika Kallio. Nach 70 Runden fand er sich auf dem neunten Rang wieder. Er hatte auf seiner schnellsten Runde noch die 2:03-Minuten-Marke durchbrochen.

Von den Rookies war Héctor Barberá mit seiner Ducati der Schnellste. In der 57. seiner 59 Runden lieferte er eine 2:03,030 Minuten-Runde ab. Hinter dem Spanier lieferten alle Fahrer Zeiten innerhalb von 0,7 Sekunden ab.

Aleix Espargaró war elfter, Ben Spies (Monster Yamaha Tech3), Randy de Puniet (LCR Honda), Álvaro Bautista (Rizla Suzuki), Marco Simoncelli (San Carlo Honda Gresini), Marco Melandri (San Carlo Honda Gresini) und Hiroshi Aoyama (Interwetten Honda MotoGP) folgten. Im Gresini-Team hat Simoncelli eine Werks-RC212V zur Verfügung.

Der Regen gegen 16:30 Uhr Ortszeit zwang die Fahrer den Testtag rund eine halbe Stunde eher zu beenden, als ursprünglich geplant war. Am morgigen Freitag wird ab 9:00 Uhr Ortszeit wieder gefahren.

Tags:
MotoGP, 2010

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